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vFabric Gemfire 7.0 tummelt sich im WAN In-Memory-Data-Grid-Technik von VMware

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit „vFabric Gemfire 7.0“ will VMware den Anwenderhunger nach einer blitzschnellen In-Memory-Daten-Plattform befriedigen, die dynamisch skalierbar, hochperformant und zuverlässig wie eine Datenbank arbeitet.

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VMware vFabric Gemfire ist eine Daten-Management-Plattform für verteilte Umgebungen, die dynamische Skalierbarkeit, hohe Performance und datenbankähnliche Persistenz bietet.
VMware vFabric Gemfire ist eine Daten-Management-Plattform für verteilte Umgebungen, die dynamische Skalierbarkeit, hohe Performance und datenbankähnliche Persistenz bietet.
(Bild: VMware)

In der Version 7.0, die ab sofort verfügbar ist, vereint Gemfire, eine Kernkomponente der VMware vFabric Cloud-Anwendungsplattform beispielsweise Replikation, Partitionierung, datenorientiertes Routing und kontinuierliche Abfrage. Damit erlaube die Plattform schneller und flexibler als je zuvor, große Datenmengen in der Cloud zu verarbeiten und mittels neuer Tools die Verwaltung und das Monitoring zu vereinfachen.

vFabric Gemire ist eine Daten-Management-Plattform, die datenintensiven Anwendungen schnellen und konsistenten Zugriff auf Daten in verteilten Cloud Architekturen bietet. Zum Management von Anwendungsobjekten und Verhalten, bündelt das Tool Speicher, CPU, Netzwerk-Ressourcen und optional auch lokale Platten über mehrere Prozesse hinweg. Außerdem nutzt Gemfire dynamische Replikations- und Datenpartionierungstechniken um Hochverfügbarkeit, verbesserte Leistung, Skalierbarkeit und Fehlertoleranz zu ermöglichen.

Native Unterstützung für Javascript

In Version 7.0 enthält die Software nun erstmals die native Unterstützung für Javascript Object Notation (JSON)-Dokumente. High Performance, Scale-out, Transaktions-Support und weitere Funktionen stehen dem Entwickler mit GemFire 7.0 nun auch für JSON zur Verfügung. Weltweit führende Unternehmen nutzen die Technik berist seit Längerem, allen voran aus der Finanzbranche, dem Online-Einzelhandel und der Touristik.

Schnelle Skalierbarkeit in Cloud-Dimensionen – VMware hat am Caching und an Möglichkeiten für Wide Area Network (WAN) geschraubt. Insbesondere parallele WAN-Prozesse sorgen dafür, dass vFabric Gemfire weltweit laufen kann, ohne auf Geschwindigkeit und Performance verzichten zu müssen. Letztlich können dadurch Anwendungen, die keine Latenzen dulden, unterstützt werden sowie Terabytes an Daten und Tausende an Anwendern.

Weitere Vorteile der Version 7.0

Monitoring und Management sollen nun einfacher sein. Das Tool verfügt über ein grafisch aufbereitetes Dashboard, so dass die Anwender nun eine Konsole für die Steuerung und das Monitoring nutzen können.

Ein vereinfachtes Command Line Interface (CLI) und eine neuer “Daten-Browser” erlauben es den Anwendern, sich die Daten anzusehen, Abfragen zu erstellen und alle Aspekte von vFabric Gemfire im Blick zu behalten.

Es gibt zudem eine Integration des Spring-Framework, inklusive Dokumentation und Code-Beispiele. Das kann die Arbeit für Entwickler deutlich vereinfachen. Anwendungen, die bislang auf dem weniger unfänglichen Format “Memcached” beruhen, lassen sich laut VMware sanft zu vFabric Gemfire migrieren, da das Memcached Client-Protokoll unterstützt wird.

Gemfire ist als Einzellösung oder im Rahmen der vFabric Suite erhältlich.

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