Build-Konferenz 2015: Microsoft setzt auf Offenheit, die Cloud und Big Data

Im Westen viel Neues um Azure und Windows Server 2016

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Elke Witmer-Goßner

Auf Entwicklerkonferenz Build machte Microsoft in diesem Jahr deutlich: Die Reise geht weiter in Richtung noch mehr Cloud und Big Data.
Auf Entwicklerkonferenz Build machte Microsoft in diesem Jahr deutlich: Die Reise geht weiter in Richtung noch mehr Cloud und Big Data. (Bild: Microsoft)

Es ist kein Geheimnis, dass Microsofts Cloud-Dienst Azure eines der Zugpferde des Konzerns ist. Und bei der gerade zu Ende gegangenen Entwicklerkonferenz Build in San Francisco hat Microsoft ein ganzes Feuerwerk an Neuerungen gezündet. Die Cloud wird flexibler, schneller und in Windows Server 2016 integriert.

Anwender können sich auf zahlreiche neue Funktionen in der Microsoft-Cloud freuen, ebenso wie auf erweiterte Cloud-Funktionen in Windows Server 2016. Hier die Details:

Elastische Datenbanken

Derzeit müssen Cloud-Provider noch genau festlegen, wie groß jede einzelne Datenbank sein soll und wie deren Performance angelegt ist. Das hat häufig zur Folge, dass viele SaaS-Anbieter die Datenbanken zu groß dimensioniert haben, da bei Leistungsspitzen genügend Leistung zur Verfügung stehen muss. Zu normalen Nutzungszeiten liegen diese gebuchten Funktionen aber brach.

Das neue „Azure SQL Database Elastic Scale“ bietet die Möglichkeit, die Speichergrößen und Leistung für einen Pool an Datenbanken festzulegen. Das ist wesentlich flexibler als bisher, denn während einzelne Datenbanken mehr Leistung benötigen, sind andere Datenbanken weniger ausgelastet. Natürlich lassen die Elastic Pools in SQL Azure auch das Festlegen von Grenzwerten zu, sodass einzelne Datenbanken nicht den ganzen Pool beeinträchtigen können.

Alle Datenbanken im Pool werden automatisch gesichert und bei der Wiederherstellung im gleichen Pool integriert. Die Pools lassen sich auch in verschiedenen Ländern und Regionen definieren, sodass Datenbanken innerhalb eines Pools auch in verschiedenen Ländern positioniert werden können. Administratoren können im laufenden Betrieb Datenbanken zu den Pools hinzufügen oder aus diesen entfernen. Neben der Steigerung der Flexibilität bei der Einrichtung sinkt durch die neue Technologie auch der Preis der Datenbanken. Denn verrechnet wird die tatsächlich verwendete Leistung.

Microsofts Architektur der Transparent Data Encryption, jetzt auch in Microsoft Azure verfügbar.
Microsofts Architektur der Transparent Data Encryption, jetzt auch in Microsoft Azure verfügbar. (Bild: MSDN / Microsoft)

Verschlüsselung und bessere Suche

Entwickler und Administratoren können Datenbanken und deren Inhalt in Microsoft Azure jetzt über die „Transparent Data Encryption“ genauso verschlüsseln, wie Datenbanken auf lokalen SQL-Servern mit SQL Server 2014.

In diesem Zusammenhang integriert Microsoft jetzt auch die Volltext-Suche in text-basierten Datenfeldern. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern beschleunigt auch die Suche in den Datenbanken. Die Verschlüsselung wird jetzt auch in Azure Storage unterstützt. Dazu verwenden Entwickler die Azure Storage Client Library für .NET. Über diesen Weg lässt sich sehr einfach eine deutlich höhere Sicherheit der Daten garantieren. In diesem Zusammenhang ist auch interessant zu wissen, dass Azure Premium Storage von allen Kunden genutzt werden kann. Azure Premium Storage speichert seine Daten auf hoch performanten SSD, auf insgesamt bis zu 32 TB.

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