Netzwerk-Management als Schaltzentrale für das Rechenzentrum, Teil 1 Im Test: Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise

Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrike Ostler

Entuity bietet mit „Eye of the Storm 2011 Enterprise“ ein Netzwerk-Management-Produkt für Rechenzentren an, das die Komponenten etwa mit Hilfe von SNMP überwacht. Zudem hilft das Tool Administratoren dabei, Applikationen, SLAs und virtuelle Infrastrukturen im Auge zu behalten. IAIT hat das Produkt genau unter die Lupe genommen und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die neuen Funktionen der Software gelegt.

Damit die RZ-Administratoren nicht alles im Kopf haben müssen, brauchen sie ein Management-Tool.
Damit die RZ-Administratoren nicht alles im Kopf haben müssen, brauchen sie ein Management-Tool.
( Archiv: Vogel Business Media )

Tatsächlich stellt Eye of the Storm 2011 von Entuity ein leistungsfähiges Produkt zum Überwachen eines Netzwerks dar – mit all seinen Komponenten – sowie zum Analysieren des Netzwerkverkehrs und des Applikationsverhaltens. In der aktuellen Version hat der Hersteller ein Augenmerk auf die Integration virtueller Umgebungen und die Flow-Analyse gelegt.

Dazu kommen noch eine Mapping-Funktion auf Web-Basis, mit der die Administratoren auf einen Blick erkennen, in welchem Zustand sich ihr Netzwerk gerade befindet. Mit der Live-Status-Übersicht können sich die verantwortlichen Mitarbeiter jederzeit über den Zustand der wichtigsten Komponenten informieren.

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Das IP-SLA-Feature setzt die IT-Verantwortlichen in die Lage, das Verhalten der Datenströme mit Hilfe der Cisco-IP-Service-Level-Assurance-Technik von einer zentralen Stelle aus zu überwachen.

Die Testumgebung

Für den Test installierte das Labor die Windows-Version des Tool auf einem Windows Server 2008 R2 und überwachten Router und Switches von Cisco und Lancom, WLAN-Access-Points von Netgear sowie diverse Server und Workstations unter FreeBSD, Redhat-Enterprise-Linux, Solaris und Windows XP, Windows 7, Windows Server 2003 beziehungsweise Windows Server 2008 R2. Die Software läuft alternativ auch unter Linux und Solaris.

Nach dem Einbinden der zu überwachenden Systeme erstellt das Test-Team mit Hilfe der Web-basierten Mapping-Funktion eine grafische Übersicht über das vorhandene Netzwerk. Dazu definierte es über das Live-Status-Feature einen schnellen Zugriff auf die Statusinformationen die wichtigsten Netzwerkkomponenten. Anschließend wurde ein ESXi-Server von VMware in die Netzwerkumgebung eingebunden und darauf eine virtuelle Maschine unter Windows Server 2008 R2 installierten, um die Integration virtueller Umgebungen in Entuity EYE zu testen. Abgesehen davon nahmen das Team auch noch die integrierte Flow-Analyse und die IP-SLA-Implementation unter die Lupe.

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