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Optimierung der IT-Leistungsfähigkeit wird wieder wichtiger IDC sieht deutschen IT-Markt auf Genesungskurs

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Erholung der deutschen Wirtschaft macht sich auch im IT-Markt bemerkbar, so IDC. Im kommenden Jahr könnten ihrer Prognose zufolge die Bereiche Software, Hardware und Services in Fahrt kommen.

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Rund 60 Milliarden Euro könnten 2010 investiert werden.
Rund 60 Milliarden Euro könnten 2010 investiert werden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach dem kräftigen Einbruch der IT-Ausgaben im vergangenen Jahr befindet sich der Markt auf dem Wege der Genesung, sind die Analysten von IDC überzeugt. Zwar hielten sich viele Unternehmen zu Jahresbeginn noch mit Mehrausgaben für IT zurück, jedoch sei die Ausgabenbereitschaft nach und nach gestiegen.

So sei begonnen worden, den vielfach entstandenen Investitionsstau abzubauen, der aufgrund der rigorosen Sparpolitik der Unternehmen entstanden war. Aber auch die privaten Konsumenten geben inzwischen wieder mehr für IT aus. Aufgrund der gestiegenen Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit hatten die meisten Haushalte im vergangenen Jahr ihre Nachfrage nach IT eingeschränkt. Da sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt hat und sich die Einkommensperspektiven wieder aufhellen, sind auch hier steigende Ausgaben zu beobachten. Insgesamt rechnet IDC damit, dass der IT-Markt in diesem Jahr um 2,3 Prozent wächst.

Hardware, Software, Services

Die Analysten gehen außerdem davon aus, dass sich die Erholung des IT-Marktes in Deutschland im kommenden Jahr weiter fortsetzt. Vor allem die Ausgaben für Software sollen beschleunigt zulegen, aber auch der Hardware-Markt werde sich weiter erholen. Hiervon soll dann auch mehr und mehr der Services-Bereich profitieren. Zwar sei hier das Wachstum zunächst noch schwach, aber der Markt gewinne in den kommenden Jahren zunehmend an Tempo.

Wurde während der Krise, wenn überhaupt, in IT investiert, um Kosten zu senken, so sehen die Analysten nun die Optimierung der Leistungsfähigkeit der IT und des gebotenen Services für die Fachabteilungen als Investitionsmotiv im Vordergrund stehen.

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