Suchen

15 neue Rechenzentren für 2014 geplant IBM steckt 1,2 Milliarden Dollar in die eigene Cloud-Infrastruktur

| Redakteur: Michael Hase

Der IT-Konzern IBM kündigt für 2014 Investitionen in seine Cloud-Infrastruktur in Höhe von mehr als 1,2 Milliarden Dollar an. Mit dem Geld sollen 15 neue Data Center entstehen. Big Blue käme damit weltweit auf 40 eigene Cloud-Rechenzentren.

Firmen zum Thema

IBM plant in diesem Jahr die Eröffnung von 15 neuen Rechenzentren weltweit.
IBM plant in diesem Jahr die Eröffnung von 15 neuen Rechenzentren weltweit.
(Bild: IBM)

IBM startet eine Milliarden-Offensive für Cloud Computing. Wie der IT-Konzern ankündigt, investiert er in diesem Jahr mehr als 1,2 Milliarden Dollar in den Ausbau seines weltweiten Cloud-Angebotes. Das Netz der lokalen Cloud-Rechenzentren, die IBM weltweit betreibt, soll bis Jahresende um 15 neue Standorte erweitert werden. Big Blue käme damit auf 40 Cloud-Zentren in 15 Ländern.

In Zuge der Offensive will IBM auch die Kapazitäten des Public-Cloud-Anbieters Softlayer-Cloud verdoppeln, den der Konzern im Juli 2013 für zwei Milliarden Dollar übernahm. Big Blue hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2015 jährlich sieben Milliarden Dollar mit Cloud-Angeboten zu erwirtschaften. Bis 2020, so die Schätzung des Unternehmens, soll das Volumen des globalen Cloud-Markts auf rund 200 Milliarden Dollar ansteigen.

Zu den geplanten Standorten für neue Cloud-Rechenzentren gehören Hongkong, London, Mexiko City, Washington und Dallas. Weitere Anlagen sollen in China, Japan, Indien und Kanada entstehen. In Deutschland befindet sich bereits ein Cloud-Zentrum in Ehningen bei Stuttgart.

Fokus auf Softlayer

Einen Schwerpunkt legt IBM auf den Ausbau der Softlayer-Cloud. Seit der Akquise des Spezialisten für Infrastructure as a Service (IaaS) hat der IT-Riese nach eigenen Angaben fast 2.400 neue Kunden für dessen Service-Angebote gewonnen. Geplant ist, die Präsenz von Softlayer gezielt in wichtigen Märkten und Finanzzentren zu stärken.

Darüber hinaus soll in der Softlayer-Cloud künftig auch die Technologie des IBM-Computersystems Watson, das die menschliche Sprache versteht und durch Interaktionen lernt, bereitgestellt werden. So will die in diesem Monat gegründete Geschäftseinheit Watson Group dafür sorgen, dass Anwendungen wie Cognitive Computing oder Big Data Analytics für die Cloud entwickelt und als Service vermarktet werden.

Das Portfolio zum Thema Cloud Computing zeigt IBM auf der Cebit 2014 vom 10. bis 14. März in Hannover in Halle 2, Stand A10.

(ID:42494387)