Bluemix Dedicated und Private-API-Katalog für Hybrid Clouds

IBM startet Bluemix Single-Tenant-Version

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Neben Single-Tenant-Version und Private-API-Katalog präsentiert IBM auch eine weitere „Bluemix Garage“.
Neben Single-Tenant-Version und Private-API-Katalog präsentiert IBM auch eine weitere „Bluemix Garage“. (Bild: IBM)

Mit einer Single-Tenant-Version der PaaS Bluemix verspricht IBM mehr Kontrolle, Sicherheit und Flexibilität für Cloud-basierte Anwendungsentwicklung- und -bereitstellung. Per Private-API-Katalog sollen Unternehmen zudem Hybrid-Cloud-Strategien umsetzen.

Unter der Bezeichnung "Bluemix Dedicated" offeriert IBM eine kollaborative und Cloud-basierte Plattform in einer Single-Tenant-Umgebung. Das beinhaltet dedizierte Hardware in einem SoftLayer Cloud Center nach Wahl sowie eine direkte Netzverbindung zwischen Kunden und Rechenzentrum.

Damit könnten Entwickler die Vorteile der Cloud nutzen, ohne Probleme mit Compliance, Regulatorik und Performance zu bekommen. Dank dedizierter Hardware umgehen Nutzer beispielsweise das Noisy-Neighbor-Problem; dabei werden Cloud-Ressourcen von anderen Nutzern übermäßig beansprucht – und genau die gibt es bei Single-Tenant-Umgebungen eben nicht.

Bluemix Dedicated bietet laut IBM zunächst Laufzeit-Möglichkeiten (Runtime) mit folgenden Services:

  • skalierbare, hochleistungsfähige Cloudant Datenbank-as-a-Service;
  • Daten-Caching, um die Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit von Web-Anwendungen zu verbessern;
  • Laufzeiten (Runtimes), um Entwicklern die Flexibilität zu geben, ihre Anwendungen in der Coding-Sprache ihrer Wahl ablaufen zu lassen.

Über den jetzt ebenfalls angekündigten Private-API-Katalog sollen Entwickler zudem On-Premise-Daten nutzen. Hierfür würden On-Premise-Systeme (Systems of Record) und IBM Public-Bluemix-Katalog per dediziertem Tunnel sicher miteinander verbunden. Konkret lasse sich damit beispielsweise eine interne Kundendatenbank in eine nutzbare API verwandeln; darauf aufsetzende Apps könnten dann Kaufgewohnheiten von Endkunden evaluieren.

Schließlich erweitert IBM das "Bluemix Garage"-Netzwerk um einen Standort in London. Auch dort gibt es nun also einen realen Treffpunkt, an dem Entwickler, Produktmanager und Designer mit IBM-Experten zusammenarbeiten, um Cloud-Apps für Bluemix zu entwerfen.

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