Suchen

Neue Cloud-Services unterstützen unterschiedliche Einsatzmodelle IBM SmartCloud Enterprise+ mit freier Standortwahl für deutsche Kunden

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Mit SmartCloud Enterprise+ (SCE+) stellt IBM eine neue Generation umfassender Cloud-Services für produktive Anwendungen mit Service Level Agreement (SLA) vor. Die Lösung wurde speziell zur Unterstützung geschäftskritischer Abläufe konzipiert.

Firma zum Thema

Unternehmen, die ihre Daten lieber im eigenen Land wissen wollen, können SCE+ über das IBM-Rechenzentrum am Standort der Deutschland-Zentrale in Ehningen nutzen.
Unternehmen, die ihre Daten lieber im eigenen Land wissen wollen, können SCE+ über das IBM-Rechenzentrum am Standort der Deutschland-Zentrale in Ehningen nutzen.

So bietet SCE+ Cloud-basierte ITIL-Prozesse wie beispielsweise ImageLifecycle Management mit wählbaren SLAs auch in Deutschland an. Deutsche Kunden profitieren zudem davon, dass SCE+ ab sofort auch im IBM Rechenzentrum in Ehningen verfügbar ist. Dadurch können sensible Daten im Land verbleiben, sämtliche Anforderungen an Sicherheit und Compliance sollen erfüllt sein.

Individuelle Dienstgütevereinbarung

Seit Mai 2010 ist IBM SmartCloud Enterprise (SCE) verfügbar. SCE ist eine hoch virtualisierte und skalierbare Infrastruktur, die als Shared-Delivery-Modell mit standardisierten, limitierten Service Level Agreements (SLAs) über ein Web-Portal genutzt werden kann. Im Unterschied dazu ist SmartCloud Enterprise+ nun eine umfassend gemanagte und gehostete Infrastructure-as-a-Service-Lösung mit entsprechend definierten SLAs, die alle individuell benötigten Serviceleistungen – bis zur Anwendungsebene und den produktiven Workloads – umfasst.

Der wesentliche Mehrwert wird erreicht durch ITIL-basierte Managed Services mit garantierten SLAs von virtuellen Instanzen über den Hypervisor hinaus. Das ist insofern neu, da die meisten am Markt verfügbaren Cloud-Services nur einen Service bis zum Hypervisor garantieren. Meist wird das Service-Management den Kunden überlassen, oder es werden Ad-hoc-Services angeboten, die aber für geschäftskritische Anwendungen, wie etwa den SAP-Betrieb, oft nicht ausreichend sind.

Die Infrastruktur und der Service der SCE+ sind für den Betrieb produktiver Anwendungen ausgelegt, um Hochverfügbarkeit und maximale Sicherheit jederzeit zu gewährleisten. Zur Einhaltung von EU-Vorschriften zu Datenschutz und Compliance können Kunden außerdem IBMs Delivery Service aus einem EU-Land optional wählen.

Global wie lokal

Die SCE+ Plattform kann darüber hinaus für unternehmensspezifische Workloads und spezifische Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit, Performance und betriebswirtschaftliche Kriterien optimiert werden. Das Preismodell richtet sich an den gewählten Systemgrößen für den IaaS-Layer sowie den dazu gewählten SLAs und den zusätzlichen Managed Services aus. Die Abrechnung erfolgt auf monatlicher Basis. Eine Aktivierung und Deaktivierung der Services ist über das Portal jederzeit möglich.

Insbesondere die deutschen Kunden profitieren von der Möglichkeit, dass SCE+ neben dem IBM Rechenzentrum in Raleigh (USA) auch im Rechenzentrum Ehningen verfügbar ist. Dadurch können zum Beispiel sensible Daten im jeweiligen Land verbleiben. Generell soll der Standort des Cloud-Centers frei gewählt werden können. Daher treibt IBM den Roll Out von SCE+ mit Hochdruck weltweit voran, so dass Kunden bis 2013 die flexiblen Cloud-Services rund um den Globus für ihre internationalen Expansionsbestrebungen nutzen können.

(ID:34730920)