SmartCloud-Rechenzentrum entspricht deutschem Datenschutz

IBM liefert Social Business aus Ehningen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Im Vorjahr hat IBM den mit Cloud-Services erwirtschafteten Umsatz um 80 Prozent gesteigert.
Im Vorjahr hat IBM den mit Cloud-Services erwirtschafteten Umsatz um 80 Prozent gesteigert. (Bild: IBM)

IBM hat ein Cloud-Service-Rechenzentrum in Deutschland eröffnet und will europäische Anwender nun aus Ehningen mit Social-Business-Funktionen versorgen. Die wurden bislang nur in Japan und den USA gehostet.

Dateifreigabe für Großunternehmen, Communitys, Web-Meetings, E-Mail und Kalender für jede Organisation, einschließlich unbeschränkter Gastzugänge – all diese Funktionen der IBM SmartCloud for Social Business können Anwender jetzt aus einem deutschen Rechenzentrum beziehen. Vorteil: Hier könne garantiert werden, dass deutsche respektive europäische Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Neben europäischen Kunden will IBM allerdings auch Anwender in Afrika und Nahost versorgen.

Obwohl IBM von einem neuen Rechenzentrum in Ehningen spricht, handelt es sich offenbar nur um eine Erweiterung bestehender Infrastrukturen. Bislang wurden die Systeme vor Ort bereits für "SmartCloud Enterprise" sowie "SmartCloud Enterprise +" genutzt. Nun kommt die SmartCloud for Social Business als weitere Nutzlast hinzu. Die Lösungen für Social Business wurden zuvor ausschließlich in Japan und den USA gehostet.

Zur Größe der Installation in Ehningen macht IBM keine konkreten Angaben. Auf Nachfrage heißt es, dass man "mit einer für den Anfangsbedarf kalkulierten Kapazität für die IBM SmartCloud in Europa" starte, diese kontinuierlich erweitere und auch kurzfristig aufstocken könne.

IBMs City-Cloud-Initiative bleibt von dem jetzt installierten Cloud-Service-Rechenzentrum übrigens unberührt. Unter dem Begriff "City Cloud" bietet IBM über regionale Rechenzentren lokaler Partner Dienste für mittelständische Unternehmen an.

Mit Verweis auf Erhebungen der Marktforscher von IDC bezeichnet sich IBM als führender Anbieter von Social-Software für Unternehmen. Im Vorjahr habe man zudem den Umsatz mit Cloud-Services um 80 Prozent steigern können.

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