Unternehmen müssen wachsende Mobilumgebung unter Kontrolle halten

IBM bringt neue Mobil-Services und -Lösungen auf den Markt

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Neue Mobile-Services von IBM sollen die Nutzung mobiler Endgeräte in Unternehmen erleichtern, indem sie zum Beispiel eine vollständige Sicht auf die Mobilumgebung ermöglichen.
Neue Mobile-Services von IBM sollen die Nutzung mobiler Endgeräte in Unternehmen erleichtern, indem sie zum Beispiel eine vollständige Sicht auf die Mobilumgebung ermöglichen. (Bild: r0b_, Fotolia)

IBM erweitert sein Mobil-Portfolio und bringt neue Mobile Services für die Infrastrukturanalyse und Desktop-as-a-Service auf den Markt. Damit sollen Unternehmen die Kontrolle über ihre Mobilumgebung behalten – vom einzelnen Smartphone bis hin zu den Servern und Apps.

Laut Juniper Research werden Mitarbeiter in Unternehmen bis zum Jahr 2018 über eine Milliarde eigene Mobilgeräte nutzen. Und auch IDC beschreibt in dem aktuellen Bericht „Enterprise Mobility in Deutschland 2014/2015“ den zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte und Applikationen in Unternehmen und die damit verbundene Schwierigkeit, die mobilen Betriebssysteme zu konsolidieren.

Dieser Trend stellt Unternehmen vor die Herausforderung, die Kontrolle über ihre Mobilumgebung behalten zu können. Die neuen Mobile Service von IBM sollen die Unternehmen bezüglich Integration, Instandhaltung und Support entlasten. Zugleich adressieren sie Anforderungen bezüglich Sicherheit und Compliance. Als Ergebnis sollen Unternehmen neue Apps innerhalb von Stunden an mehrere tausend Nutzer ausrollen können – eine Aufgabe die zuvor Monate dauern konnte.

So soll IBM Mobile Infrastructure Analytics Unternehmen eine durchgehende Sicht auf ihre gesamte Umgebung bieten. Die Software analysiert, wie Apps von Mitarbeitern und Kunden genutzt werden, und erkennt mögliche Infrastruktur-Probleme, die die Geräteleistung beeinträchtigen könnten.

Die Analytics-Applikationen nutzen eine Korrelations-Engine, die die Nutzungsdaten der Geräte auswertet. Über ein Dashboard lassen sich mögliche Probleme der Geräte auf einen Blick erkennen, wie etwa gescheiterte Transaktionen, Missbrauch, schlechte Bewertungen im App-Store und ähnliches. Zum Einsatz kommt dabei auch Tealeaf CX Mobile, eine Software, mit der sich die Kundenerfahrung mit Mobilgeräten verbessern lässt.

Zudem kündigt IBM einen neuen „Desktop-as-a-Service“ an. Dabei handelt es sich um eine leistungsfähige Desktop-Umgebung für Mobilgeräte, die der Kunde aus der IBM Cloud beziehen kann. Der neue virtuelle Desktop umfasst einen vorkonfigurierten Subskriptionsservice inklusive Citrix Workspace Suite und wird über IBM Softlayer bereitgestellt. Ein Außendienstmitarbeiter kann beispielsweise damit einfach per Icon-Klick seine persönliche Arbeitsplatzumgebung auf sein Tablet übertragen und auf dort gespeicherte Präsentationen zugreifen bzw. sie für einen neuen Termin aktualisieren.

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