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Smarter Computing mit neuen Produkten der Systeme x und z sowie der Power7-Serie IBM baut X86-Server-Portfolio aus

| Redakteur: Dr. Andreas Bergler

IBM hat ein umfassendes Produkt-Upgrade für die Server-Systeme x und z sowie für die Power7-Serie angekündigt. Sie sollen „ein neues Zeitalter der IT“ einläuten. Für die X86-Server steht zudem ein neues Finanzierungsmodell bereit.

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Der IBM Power System 750-Server für anspruchsvollste Anwendungen wurde im System Watson, dem Jeopardy-Gewinner, eingesetzt.
Der IBM Power System 750-Server für anspruchsvollste Anwendungen wurde im System Watson, dem Jeopardy-Gewinner, eingesetzt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Welt soll smarter werden. „Smart“, so die Leitidee von IBM, sind Rechner-Architekturen, die große Datenmengen verarbeiten, sie in optimierten Systemen aufbereiten und in Form schneller Cloud Services bereitstellen. Vorboten des „smarten“ Frühlings sind neue Lösungen und Blades aus der System-x-Serie, die schon im Mai auf den Markt kommen sollen. Die Systeme der mittlerweile fünften Generation der IBM-X-Architektur erzielen nach Aussagen von Big Blue höchste Resultate beim Benchmark „TPC-H 1000 GB“ für nicht geclusterte Server. Damit sollen sie bei weit höheren Rechen-Ergebnissen als vergleichbare Systeme des Mitbewerbs liegen.

In derselben Serie hat IBM zudem eine Lösung für die „In-Memory Appliance SAP Hana“ angekündigt. Mit ihrer Hilfe können bis zu 10.000 Anfragen pro Stunde an ein System mit 1.3 Terabyte Daten gesendet werden. Geplant ist konkret die Einführung der Systeme x3950 X5, x3850 X5, x3690 X5 und Blade Center HX5.

Beim System z, dem Mainframe-System, können Partner jetzt zwischen den Applikations-Plattformen Linux und Windows wählen. Verfügbar ist diese Option allerdings erst Ende 2011. Eine weitere Verbesserung der Performance ist auch beim Power-System-750-Portfolio angedacht. Der Server für anspruchsvolle Anwendungen kam bereits beim Jeopardy-Contest im System Watson erfolgreich zum Einsatz. Der 32-Core Blade Center PS704 steigert die Leistung gegenüber vorherigen Power7-Blades um bis zu 60 Prozent. Gegenüber vergleichbaren 32-Core-Servern soll er mehr als die dreifache Leistung bringen.

Zum Geschäft mit den System x lockt IBM Global Financing zudem mit einem neuen Finanzierungsprogramm: In einem Leasing-Modell bietet IBM die System x-Server zu null Prozent Zinsen. Voraussetzung für das zinslose Überlassungs-Angebot ist ein Hardware-Anteil von 75 Prozent an System-x-Komponenten sowie eine Vertragslaufzeit von 36 Monaten. Mindestvertragsvolumen ist 4.000 Euro, der Höchstbetrag liegt bei 300.000 Euro.

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