Neues aus dem VMware-Stall

Hybrid Cloud und SDDC à la VMware

| Redakteur: Ulrike Ostler

Aktuelle Produktversionen für das Software-Defined Datacenter

Marktuntersuchungen haben ergeben, dass das Software-Defined Datacenter bereits in naher Zukunft die etablierte Basis sein wird, da sich die Kunden nach der Virtualisierung von Rechenressourcen hin zur Storage- und Netzwerk-Virtualisierung bewegen. Eine Prognose von Research and Markets zeigt, dass der Markt für das Software-Defined Datacenter im Jahr 2020 die Marke von 77,18 Milliarden Dollar erreichen wird – für 2015 wird ein Wert von 21,78 Milliarden Dollar prognostiziert.

Die Untersuchung "Software Defined Data Center (SDDC) Market by Solution, by End User and by Regions - Global Forecast to 2020" stammt von Research ans Markets.
Die Untersuchung "Software Defined Data Center (SDDC) Market by Solution, by End User and by Regions - Global Forecast to 2020" stammt von Research ans Markets. (Bild: Reserach and Markets)

VMware NSX 6.2 – Das jüngste Release ermöglicht Unternehmen Anwendungskontinuität durch Disaster Recovery und Metro-Pooling für den effizienteren Gebrauch von Ressourcen innerhalb eines Rechenzentrums und über Rechenzentren hinweg. Mit VMware NSX können Kunden die Recovery Time Objective um bis zu 80 Prozent verkürzen. VMware NSX 6.2ermöglicht außerdem vereinfachte Integration mit der physischen Infrastruktur sowie vereinfachte und einheitliche Betriebsabläufe für das gesamte Rechenzentrumsnetzwerk als auch die Ausweitung der Mikrosegmentierung auf physische Server. Weiterhin vereinfachen neue Funktionen wie Traceflow und Central CLI die Arbeitsabläufe und die Sichtbarkeit. Auf diesem Blog erfahren Sie mehr über VMware NSX 6.2.

VMware NSX 6.2 ist sofort erhältlich und kann entweder in einer befristeten oder unbefristeten Lizenz erworben werden. Die Listenpreise für eine unbefristete Lizenz beginnen bei 4.995 Dollar pro CPU und Listenpreise für eine Laufzeit-Lizenz beginnen ab 34 Dollar pro VM pro Monat, Mengenrabatte sind verfügbar.

VMware vRealize Operations 6.1 –Das Management Framework eignet sich laut Anbieter für Unternehmen, die nach der Private Cloud neue Technik für die Hybrid Cloud übernehmen. Durch die die so genannte Intelligent-Workload-Placement-Funktion stimmt VMware vRealize Operations die Arbeitslast mit den kundenspezifischen IT- und Geschäftsanforderungen ab und empfiehlt die Ausführungsumgebung.

Durch proaktives Rebalancing lassen sich, so der Hersteller, diese Bedürfnisse kontinuierlich erfüllen. VMware vRealize Operations verfügt über native Monitoring-Funktionen für das Betriebssystem und die Anwendungen. Weiterhin können durch Predicitive Analytics proaktiv potentielle Probleme in der Infrastruktur sowie den Anwendungsstacks von einer einheitlichen Management Lösung, die selbstständig dazulernt, erkannt und vermieden werden.

vRealize Log Insight 3 – Neue Features ermöglichen eine Verdopplung der Leistung und Performance auf bis zu 15.000 Nachrichten pro Sekunde, Verbesserungen in der Fehlertoleranz in Clustern, verbesserte Analyse mit neuen Optionen für die grafische Auswertung und Abfrage-Aufnahmen, optimierte Integration mit vRealize Operationsund verbesserte Big Data-Abfragen.

VMware Integrated OpenStack 2 – VMware Integrated OpenStack 2 basiert auf „OpenStack Kilo“ und ist somit auf dem aktuellen Stand des OpenStack-Code. VMware Integrated OpenStack 2 bietet eine nahtlose Upgrade-Funktion, die eine der größten Herausforderungen bei der Bereitstellung und im Betrieb von OpenStack Clouds adressiert.

VMware Integrated OpenStack wird unter anderem Neuerungen im Load-Balancing-as-a-Service, Ceilometer und Heat Auto Scaling beinhalten und so dazu beitragen, dass VMware-basierte OpenStack Clouds skalierbarer, performanter und stabilerwerden. VMware Integrated OpenStack wird Service Providern über das VMware vCloud Air Network zur Verfügung stehen.

VMware Site Recovery Manager 6.1 – Das Wiederherstellungs-Tool wird mit VMware NSX 6.2 integriert, so dass die IT durch den Einsatz von Netzwerk-Virtualisierung das Disaster Recovery-Management vereinfachen und die Widerherstellung im Software-Defined Datacenter beschleunigen kann. VMware Site Recovery Manager wird die Live-Migration von VMs zwischen den Standorten durch die Automatisierung von cross „vCenter“-„vMotion“-Vorgängen steuern.

Auf diese Weise können Desaster durch Evakuierung vermieden oder ganze Rechenzentren ohne Ausfallzeiten verlegt werden. VMware Site Recovery Manager ist kompatibel zu VMware vSphere Storage Policy-based Management und ermöglicht automatischen, regelbasierten Katastrophenschutz für VMs. VMware Site Recovery Manager wird Stretched Cluster-Lösungen unterstützen, einschließlich „EMC VPLEX“, „Hitachi Virtual Storage Platform“ und „IBM SAN Volume Controller“.

VMware vSphere APIs für IO-Filtering – Die Funktion ermöglichen es Partnern wie Asigra, EMC, Infinio, PrimaryIO, Samsung, SanDdsk und Storagecraft Third-Party-Software-basierte Datendienste wie Replikation und Caching anzubieten. Diese Datendienste werden vollständig in vSphere integriert sein und durch vSphere Storage Policy-based Management verwaltet – das gleiche Framework, das für die Verwaltung aller Software-Defined Speicherdienste in vSphere genutzt wird.

VMware Integrated OpenStack 2, Virtual SAN 6.1, vRealize Operations 6.1, vRealize Log Insight 3, Site Recovery Manager 6.1 und VMware vSphere-APIs für IO-Filtering werden voraussichtlich im 3. Quartal 2015 verfügbar sein.

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