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Scale-out-Lösung und Dienstleistungen beschleunigen Umstieg HP Services und Hardware für SAP HANA

| Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Hewlett-Packard (HP) will Anwendern beim Umstieg auf In-Memory-Analysen mit SAP HANA helfen: Mit Dienstleistungen und einer Scale-out-Lösung, die auf der HP Converged Infrastructure aufsetzt.

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HP-Kunden sollen mindestens 640 CPU-Kerne und acht Terabyte Speicher nutzen können.
HP-Kunden sollen mindestens 640 CPU-Kerne und acht Terabyte Speicher nutzen können.

HP will Kunden beim raschen Umstieg auf SAP HANA helfen und bietet künftig passende Hardwarekomponenten und Dienstleistungen an. Zu diesen zählt eine Scale-out-Lösung, die auf der HP Converged Infrastructure fußt. Die flankierend beworbenen Services reichen von der Implementierung bis zum kosteneffizienten Ausmustern vorhandener Systeme.

Der Anbieter wirbt mit seiner langjährigen Erfahrung. Bereits seit 20 Jahren arbeite man eng mit SAP zusammen und habe in dieser Zeit 77.000 SAP-Anwendungen implementieren können.

Zur jetzt gemachten Offerte gehören konkret folgende Dienstleistungen zur Umstellung der Software-Umgebung von SAP NetWeaver Business Warehouse (BW) Accelerator zu SAP HANA:

  • HP Advanced Information Services for SAP HANA sollen eine detaillierte Analyse der Unternehmens- und Budgetvorteile liefern, um eine schnelle Entscheidung zu treffen. Fast Start Services könnten dabei die Implementierung beim Kunden beschleunigen. Design Services helfen laut HP dabei, eine umfassende Lösung für In-Memory-Analysen aufzubauen. Die Implementation Services ermöglichten eine schnelle Umsetzung.
  • Unter HP Technology Services fasst HP Erfahrungen mit SAP-Anwendungen zusammen und wirbt mit der eigenen Expertise für SAP NetWeaver BW Accelerator und SAP HANA. Kunden erhielten damit aus einer Hand Unterstützung bei Upgrades oder Migrationen zu SAP HANA.
  • Die Asset Recovery Services und Migration Assistance Services sollen schließlich helfen, ausgediente IT-Geräte sicher und kosteneffizient außer Betrieb zu nehmen. Diese Dienstleistungen werden von HP Financial Services erbracht, der HP-eigenen Gesellschaft für Leasing und Life Cycle Asset Management.

Die von HP präsentierte Scale-out-Lösung besteht aus Blade-Servern der Serie HP ProLiant Bladesystem sowie der Speicherlösung HP X9300 IBRIX Network Storage mit HP P6500 Enterprise Virtual Array (EVA). Die Infrastruktur sorge für die Hochverfügbarkeit geschäftskritischer Arbeitsprozesse von SAP-Anwendungen.

Laut HP lasse sich die Lösung leicht mit vorhandenen Installationen der SAP Business Suite oder des SAP NetWeaver Business Warehouse (BW) integrieren. Zudem wirbt der Hersteller mit:

  • Investitionsschutz durch schnelle Skalierbarkeit. Anwender könnten mindestens 640 Kerne und 8 Terabyte (TB) an Speicher verwalten.
  • Skalierbarer Leistung und Speicherkapazität von bis zu 16 Petabytes mit dem Speichersystem HP X9300 IBRIX Network Storage System. Dazu kommen skalierbare Snapshots, kontinuierliche Überprüfung der Datenintegrität und WORM-Funktionen (write-once, read-many). Letztgenannte erfüllen laut HP Datenschutzrichtlinien sowie die Anforderungen des Tiered-Storage-Konzeptes für SAP HANA.
  • Hoher Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit des Speicherarrays HP P6500 EVA. Die fünfte Generation des Systems verfügt beispielsweise über ein integriertes Thin-Provisioning mit dynamischem Storage-Tiering.
  • Hoher Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Effizienz der Blade-Server HP ProLiant BL680 G7. Die nutzen beispielsweise DRAM Double Device Data Correction (DDDC) und HP Memory Quarantine, um ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden.

HP Advanced Information Services for SAP HANA und HP Technology Services sind ab sofort weltweit verfügbar. Die konvergente Scale-Out-Anwendungslösung ist voraussichtlich Anfang 2012 zu haben.

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