Ausgelagerte Server-Infrastruktur Hosting-Provider auf IT-Sicherheit und Service-Qualität prüfen

Autor / Redakteur: Wiethold Wagner, LeaseWeb / Stephan Augsten

Ein Server-Ausfall kann geschäftskritische Folgen haben, sei er auch noch so kurz – und schon längst leidet nicht mehr nur die Produktivität: Lange Reparaturzeiten, verärgerte Kunden und Umsatzausfälle erschüttern das Vertrauen in die eigene IT-Infrastruktur. Doch wie kann man solche Downtimes im Vorfeld vermeiden?

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Bei der Wahl des Hosting-Providers spielen Service- und Hardware-Qualität eine wichtige Rolle.
Bei der Wahl des Hosting-Providers spielen Service- und Hardware-Qualität eine wichtige Rolle.
( Archiv: Vogel Business Media )

Hardwarefehler, Viren und Trojaner, fehlerhafte Updates, Bedienfehler oder Hackerangriffe von außen – Serverausfälle können viele Ursachen haben. Sicherheitslösungen, die heute noch up to date sind, können morgen schon veraltet sein. Um potenzielle Risikofaktoren zu minimieren, sollte jedes Unternehmen daher sein Sicherheitsprofil genau analysieren.

Oftmals versäumen es Unternehmen trotz dieser Bedrohungen, für die Absicherung ihrer IT-Infrastruktur ausreichende Mittel einzuplanen. Obwohl es keine hundertprozentige Sicherheit geben kann, bestehen dennoch durchaus Möglichkeiten, vorhandene Gefahren zu minimieren und Ausfallzeiten dadurch auf ein Minimum zu reduzieren. Aber welche Faktoren sind ausschlaggebend für die Sicherheit der Server-Infrastruktur?

Durch eine sorgfältige Auswahl des richtigen Hosting-Anbieters lässt sich ein Großteil der Bedrohungen schon eindämmen. In der Vielzahl der Angebote fällt es jedoch schwer einen Dienstleister zu finden, der wirklich eine sichere Server-Infrastruktur gewährleisten kann.

Qualität bringt Sicherheit

Ein erster Ansatzpunkt für mehr Sicherheit ist, auf Qualitätsprodukte zu setzen. Je hochwertiger die eingesetzte Hardware, desto geringer das Ausfallrisiko. Dies gilt nicht nur für die Qualität der Server – auch Netzwerktechnik, Switches und Router sollten kritisch geprüft werden.

Bei der Hardwareauswahl ist kein Platz für Experimente, die eingesetzten Marken sollten bewährt, bekannt und vertrauenswürdig sein. Doch ohne die entsprechende Umgebung ist auch die beste Hardware sinnlos. Mindestens ebenso wichtig wie die eingesetzte Technik ist deren Unterbringung in einem modernen Rechenzentrum.

Zertifikate wie SAS 70, PCI-DSS und ISO 27001 sind Zertifizierungen, die für eine fachgerechte Unterbringung der Technik unverzichtbar sind. Grundsätzlich sollte man die Angebote genau hinterfragen – denn nicht selten versuchen kleinere Dienstleister, einige wenige Server, die im Zimmer eines normalen Bürogebäudes untergebracht sind, als hochmodernes Rechenzentrum zu „verkaufen“.

Vorsicht: Nur ein State-of-the-Art-Rechenzentrum schützt die Server zuverlässig vor äußeren Einflüssen wie Diebstahl, Feuer, Wasserschäden oder Datenverlust. Um ständige Verfügbarkeit zu gewährleisten, gehören Brandschutztüren und Luftfeuchtigkeitskontrollen ebenso dazu, wie eine redundante, unterbrechungsfreie Stromversorgung und mehrstufige Zugangskontrollen.

Inhalt

  • Seite 1: Qualität bringt Sicherheit
  • Seite 2: Welcher Anbieter ist der Richtige?
  • Seite 3: Bandbreite und Netzbetreiber

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