GovTech Campus ändert Namen, nicht Ziel GovTech Deutschland als zentrale Technologieplattform

Von Nicola Hauptmann 2 min Lesedauer

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Der GovTech Campus Deutschland informiert über eine Namensänderung, die eine Entwicklung markiert: den Aufbau der zentralen Technologieplattform für Staat und Verwaltung.

Verbunden mit der Entwicklung zur zentralen Technologieplattform sind auch personelle Veränderungen bei GovTech Deutschland.(Bild: ©  badrun - stock.adobe.com / KI-generiert)
Verbunden mit der Entwicklung zur zentralen Technologieplattform sind auch personelle Veränderungen bei GovTech Deutschland.
(Bild: © badrun - stock.adobe.com / KI-generiert)

„Aus GovTech Campus Deutschland wird GovTech Deutschland“- das klingt zunächst nur nach einer Namensänderung, tatsächlich verknüpft GovTech Deutschland diese Information – per LinkedIn-Post – mit Klarstellungen zu Struktur, Governance und Personalien.

Zunächst geht es um die Zielsetzung, die mit der Umbenennung verdeutlicht werden soll: den Aufbau der zentralen Technologieplattform für Staat und Verwaltung. „Nur in Zusammenarbeit mit einem leistungsfähigen Tech-Ökosystem kann der Staat seine Souveränität und Handlungsfähigkeit bewahren“, so die These. GovTech Deutschland e. V. will demnach als operative Plattform zwischen Verwaltung und Tech-Ökosystem den Einsatz digitaler Lösungen und transformativer Technologien über alle Verwaltungsebenen hinweg ermöglichen.

Governance und personelle Änderungen

Unter dem Stichpunkt „Staatliche Governance mit unternehmerischer Umsetzung“ zieht der Verein auch einige klare Linien – so zur Trägerschaft durch Bund, Länder und Kommunen und explizit zum Einfluss der Mitglieder: „Fördermitglieder und Partner bringen Expertise in das Ökosystem ein - ohne Stimmrechte und innerhalb klar definierter Rahmenbedingungen.“

In diesem Zusammenhang sind zudem mehrere personelle Veränderungen der jüngsten Zeit eingeordnet:

  • Lars Zimmermann, Mitgründer von GovTech Deutschland, werde künftig „Bund und Länder bei der strategischen Weiterentwicklung und der Internationalisierung von GovTech Deutschland beraten und wieder eigene unternehmerische Vorhaben verfolgen“.
  • Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, ist als stellv. Vorsitzender neu ins Präsidium gekommen, dessen Vorsitz Staatssekretär Dr. Markus Richter (BMDS) innehat und dem weiterhin Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring und Dr. Dirk Günnewig, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen NRW angehören.
  • Die Geschäftsleitung des Bereichs GovTech Kommunal, der Kommunen den direkten Zugang zu Ressourcen und Angeboten der Plattform erschließen soll, liegt in der Hand von Marian Schreier – der als ehemals jüngster Bürgermeister Deutschlands auch langjährige Erfahrung im kommunalen Bereich mitbringt.
  • Florian Tursky, ehem. StS für Digitalisierung in Österreich, und Nadine Schön, langjährige Digitalpolitikerin an der Schnittstelle von Technologie, Staatsmodernisierung und Bildung, arbeiten als Executive Fellows.

Transparenz zur Struktur und Governance bietet schließlich die GovTech Deutschland – wenngleich noch nicht alle Personalien aktualisiert wurden. Hier sind nunmehr auch die über 150 Mitglieder namentlich aufgeführt. Ordentliche Mitglieder sind demnach neben dem Bund (vertreten durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung), die Bundesländer – außer Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, die FITKO (Föderale IT-Kooperation) und die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND.

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