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Verwaltungsdaten für Jedermann GovData-Portal ist online: Wir sind dann mal frei!

| Redakteur: Gerald Viola

Die Community war im Vorfeld unzufrieden. Das Bundesinnenministerium strich den Begriff „Open“ bereits im Vorfeld: Am Dienstagabend ging „GovData - Das Datenportal für Deutschland“ online – nach einer Empfehlung der Studie „Open Government Daten Deutschland“. Der Streit wird weitergehen.

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Befreite Daten?
Befreite Daten?
(© Maxim Kazmin - Fotolia.com)

Die Community hatte bemängelt, dass eine angebotene „Datenlizenz“, die eine kommerzielle Weiterverwendung der Informationen untersage, nicht kompatibel mit internationalen Open-Data-Standards sei. Und das Innenministerium hatte kurzfristi den Begriff „Open“ aus dem Portalnamen genommen, da er so prägnanter sei.

Die Verantwortlichen erklärten im Vorfeld:

„Das Portal bietet einen einheitlichen, zentralen Zugang zu weiterverwendbaren Daten von Bund, Ländern und Kommunen. Verschiedene Suchmöglichkeiten ermöglichen das einfache Auffinden neuer und interessanter Datensätze. Eindeutige Beschreibungen machen es den Nutzern leicht zu sehen, ob zum Beispiel ein verfügbarer Datensatz nur eingeschränkt oder wirklich offen nutzbar ist, wer der Datenbereitsteller ist und in welchen Dateiformaten die Daten verfügbar sind.

Um noch deutlicher zu machen, wo der inhaltliche Schwerpunkt des Portals liegt, wird das 'Open-Government-Portal Deutschland' unter dem Namen 'GovData – Das Datenportal für Deutschland' betrieben.“

Der „Prototyp eines ebenenübergreifenden Datenportals für Deutschland“ startete mit folgenden Kategorien:

  • Bevölkerung (770 Datensätze, Dokumente, Apps),
  • Bildung und Wissenschaft (19),
  • Geografie, Geologie und Geobasisdaten (33),
  • Gesetze und Justiz (3),
  • Gesundheit (43),
  • Infrastruktur, Bauen und Wohnen (745),
  • Kultur, Freizeit, Sport und Tourismus (65),
  • Öffentliche Verwaltung, Haushalt und Steuern (122),
  • Politik und Wahlen (17),
  • Soziales (29),
  • Transport und Verkehr (30),
  • Umwelt und Klima (45),
  • Verbraucherschutz (2) sowie
  • Wirtschaft und Arbeit (321).

Die Plattform wurde von Fraunhofer FOKUS im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) und in Abstimmung mit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Open Government“ entwickelt.

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