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Cloud-Dienstleister übernimmt Datenschutz-Richtlinien Google Apps werden 95/46/EG-konform

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

In Kürze sollen für Google Apps Datenschutz-Richtlinien gelten, die die Europäische Kommission als Standardvertragsklauseln nach Richtlinie 95/46/EG beschlossen hat.

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Neben US-EU Safe Habor und ISO 27001 wirbt Google nun mit Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission.
Neben US-EU Safe Habor und ISO 27001 wirbt Google nun mit Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission.

Mit modellhaften Vertragsklauseln will die Europäische Kommission den Schutz der Daten erhöhen, die außerhalb Europas gespeichert werden.

Nun kündigt Google an, die im Rahmen der Data Protection Directive (95/46/EC) definierten Formulierungen zu übernehmen und in Kürze allen Kunden von Google Apps anzubieten. Der Wortlaut der bereits im Februar 2010 verabschiedeten "Standardvertragsklauseln für die Übermittlung personenbezogener Daten an Auftragsverarbeiter in Drittländern nach der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates" kann online bei der EU eingesehen werden.

Die jetzige Ankündigung Googles folgt einer Reihe von Schritten für mehr Vertrauen in die Sicherheit von Cloudanwendungen. Das Unternehmen beteiligt sich bereits am US-EU Safe HarborFramework und verkündete erst kürzlich eine Zertifizierung gemäß ISO 27001.

Die Sorge vor staatlichen Zugriffen kann der Anbieter mit seinen Bemühungen freilich nicht entkräften. So erklärt das Unternehmen auf Nachfrage, dass man sich auch weiterhin der US-Rechtsprechung zu unterwerfen gedenke. Hierbei wolle man dann aber erhöhte Sorgfalt walten lassen und Anfragen erst nach eingehender Prüfung nachkommen. Zudem bemühe man sich um größtmögliche Transparenz: So möglich, werden betroffene Anwender informiert und können Widerspruch geltend machen.

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