Siegszug von Telepresence-Lösungen Gewinn durch Teamarbeit

Autor / Redakteur: Claude Sassoulas / Peter Schmitz

Immer mehr Unternehmen führen Videokonferenz- oder auch Telepresence-Lösungen zur Firmeninternen Kommunikation ein. Die Entscheidung fällt dabei heute leichter, denn die technologische Bandbreite der angebotenen Lösungen ist deutlich größer und flexibler, als noch vor ein paar Jahren.

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Telepresence ermöglicht Unternehmen maximale Reichweite bei minimalen Investitionen. Gehostete Lösungen senken dabei die Kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Rentabilität.
Telepresence ermöglicht Unternehmen maximale Reichweite bei minimalen Investitionen. Gehostete Lösungen senken dabei die Kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Rentabilität.

In einem Unternehmen gibt es heutzutage immer mehr Mitspieler, die Einfluss auf die Leistung und damit auch die Marktposition und den Umsatz des Unternehmens haben. Dazu zählen zum einen Mitarbeiter, die überall auf der Welt tätig sind, aber auch Berater, Zulieferer und sonstige Dritte. Diese müssen sich effizient über verschiedene Zeitzonen hinweg die Bälle perfekt zuspielen, damit keine Zeitverluste und somit Einbußen in Gewinn und Innovationskraft entstehen.

Unternehmen wollen weltweit neue Märkte erschließen oder im Wettbewerb neue Ansätze verfolgen. Für sie hat deshalb jede Technologie, mit der sie physische oder kulturelle Distanzen verringern und die Effektivität ihrer Kooperation verbessern können, einen besonders hohen Stellenwert. Eine Lösung, die diese Zusammenarbeit erleichtert ist Telepresence.

Internes und externes Zusammenspiel

Viele Unternehmen führen die Technologie für die Kommunikation auf Vorstandsebene ein, allerdings kommt Telepresence wenige Zeit später auch auf der mittleren Führungsebene und in allen anderen Bereichen zum Einsatz. Denn Videoconferencing ermöglicht den Vertretern verschiedener Unternehmensbereiche und Mitgliedern des Managements, jederzeit und ohne die Einschränkungen der traditionellen Geschäftsreise zusammenzukommen, sowie schnelle Entscheidungen zu treffen.

In letzter Zeit geht der Trend von Unternehmen dazu hin, die Ansätze der internen Zusammenarbeit per Video auch auf den Umgang mit externen Projektbeteiligten, Beratern und sonstigen Dritten anzuwenden. Das hat den Vorteil, das weltweit auf diese Weise Leute zusammenkommen und miteinander arbeiten, die sich sonst niemals „live“ sehen würden. Beziehungen werden so ertragreicher, da mehr Beteiligte auf allen Ebenen der Geschäftsführung direkt interagieren und ein Vertrauensverhältnis aufbauen können.

Genau diesen Vorteil hat auch Computacenter, Europas führender herstellerübergreifender Dienstleister für Informationstechnologie, erkannt. Das Unternehmen nutzt seit dem Jahr 2011 Telepräsenz-Lösungen von Tata Communications, um weltweit mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern zusammenzuarbeiten. Durch die neu eingesetzte Collaboration-Technologie erreicht Computacenter jetzt mehr Standorte und konnte die geschäftliche Kommunikation sowohl intern, als auch extern verbessern.

Tabellenführung

Telepresence hat außerdem noch weitere Vorteile, insbesondere den Wettbewerb betreffend. Denn die Technologie wirkt sich positiv auf die Kerneigenschaften einer Firma, wie etwa die Effizienz ihrer Lieferkette, die Zeit bis zur Markteinführung, ihre Flexibilität oder auch ihre Fähigkeit, schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen, aus. Dies ist insbesondere in Krisenzeiten von Bedeutung, in denen die dünn gesäten Geschäftschancen für einen besonders harten Wettbewerb sorgen.

Mannschaftsstrategie

Unternehmen sollten sich allerdings nicht nur anschauen, wo Videolösungen einen Mehrwert schaffen könnten, sondern auch sorgfältig prüfen, welche Investition ihren Bedürfnissen entspricht. Welche Technologien das beste Ergebnis bringen, hängt vor allem davon ab, wie oft und in welchen Situationen sie gebraucht werden, sowie von der gewünschten Qualität des virtuellen Meetingerlebnisses.

Auch die Hannover Rück, der drittgrößte Rückversicherer der Welt, hat genau dies geprüft. Denn persönliche Meetings sind in der Branche unerlässlich, aber gleichzeitig mit unverhältnismäßig hohen Reisekosten im Vergleich zur Dauer des Meetings verbunden. Um genau diese zu senken, ließ sich die Hannover Rück 19 immersive und vernetzte Telepräsenz-Räume von Tata Communications installieren. Während die Mitarbeiter die eigenen Räumlichkeiten nutzen, werden Geschäftspartner in öffentliche Konferenzräume in Luxushotels und Geschäftszentren vor Ort eingeladen.

Technik

Die Entscheidung für Telepresence-Lösungen fällen Unternehmen heute leichter als früher. Denn die technologische Bandbreite der angebotenen Lösungen hat sich vergrößert und ist deutlich flexibler, als noch vor ein paar Jahren. Wo früher Videokonferenztechnik aus stationärer Hardware bestand, die ins Büro gerollt werden musste, können heute ganz unterschiedliche Telepräsenz-Systeme je nach den Anforderungen des Kunden ausgewählt werden. So können zum Beispiel Telepresence-Endpunkte in den eigenen Büros installiert, einzelne Nutzer über deren Desktop-Geräte eingebunden oder ein öffentlicher Telepresence-Raum gemietet werden.

Auch die Qualität des Meetingerlebnisses hat sich deutlich verbessert. Probleme mit der Kompatibilität, unzuverlässige Verbindungen, schlechte Video- und Tonqualität, sowie mangelnde Synchronisation sorgten dafür, dass teuer bezahlte Videokonferenzsysteme oft gar nicht genutzt wurden. Heute bietet Telepresence Verlässlichkeit und Leistungsstandards auf hohem Niveau, das die technisch verwirklichte Erfahrung von einem persönlichen Meeting bietet.

Auch im Hinblick auf die Kostenaspekte hat sich einiges geändert, damit Anwender von Telepresence eine maximale Reichweite bei minimalen Investitionen erzielen können. So haben Unternehmen zum Beispiel die Möglichkeit, das Netzwerk und die gehostete Infrastruktur der Anwender zu nutzen, ohne eine eigene Infrastruktur anschaffen, aufrüsten oder verwalten zu müssen. Dadurch sinken die Kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Rentabilität, enorm.

Nächste Saison

Die nächste Herausforderung für die Anbieter von Telepresence-Lösungen wird nun sein, die Fortschritte dieser Technologie auf dem Weg zu einem virtuellen Meetingerlebnis mit umfassender Tiefe und die Flexibilität bei der Vernetzung verschiedener Endpunkte, aufzuzeigen.

Organisationen, die sich erstmals in der Welt der Telepresence-Lösungen vorwagen, fragen nicht, ob ihnen die Zusammenarbeit per Video möglicherweise positive Ergebnisse bringt-sie wollen wissen, wie man mit der Lösung den größtmöglichen Nutzen erzielt.

Claude Sassoulas ist Managing Director für Europe und Amerika bei Tata Communications.
Claude Sassoulas ist Managing Director für Europe und Amerika bei Tata Communications.

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