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Siegszug von Telepresence-Lösungen

Gewinn durch Teamarbeit

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Mannschaftsstrategie

Unternehmen sollten sich allerdings nicht nur anschauen, wo Videolösungen einen Mehrwert schaffen könnten, sondern auch sorgfältig prüfen, welche Investition ihren Bedürfnissen entspricht. Welche Technologien das beste Ergebnis bringen, hängt vor allem davon ab, wie oft und in welchen Situationen sie gebraucht werden, sowie von der gewünschten Qualität des virtuellen Meetingerlebnisses.

Auch die Hannover Rück, der drittgrößte Rückversicherer der Welt, hat genau dies geprüft. Denn persönliche Meetings sind in der Branche unerlässlich, aber gleichzeitig mit unverhältnismäßig hohen Reisekosten im Vergleich zur Dauer des Meetings verbunden. Um genau diese zu senken, ließ sich die Hannover Rück 19 immersive und vernetzte Telepräsenz-Räume von Tata Communications installieren. Während die Mitarbeiter die eigenen Räumlichkeiten nutzen, werden Geschäftspartner in öffentliche Konferenzräume in Luxushotels und Geschäftszentren vor Ort eingeladen.

Technik

Die Entscheidung für Telepresence-Lösungen fällen Unternehmen heute leichter als früher. Denn die technologische Bandbreite der angebotenen Lösungen hat sich vergrößert und ist deutlich flexibler, als noch vor ein paar Jahren. Wo früher Videokonferenztechnik aus stationärer Hardware bestand, die ins Büro gerollt werden musste, können heute ganz unterschiedliche Telepräsenz-Systeme je nach den Anforderungen des Kunden ausgewählt werden. So können zum Beispiel Telepresence-Endpunkte in den eigenen Büros installiert, einzelne Nutzer über deren Desktop-Geräte eingebunden oder ein öffentlicher Telepresence-Raum gemietet werden.

Auch die Qualität des Meetingerlebnisses hat sich deutlich verbessert. Probleme mit der Kompatibilität, unzuverlässige Verbindungen, schlechte Video- und Tonqualität, sowie mangelnde Synchronisation sorgten dafür, dass teuer bezahlte Videokonferenzsysteme oft gar nicht genutzt wurden. Heute bietet Telepresence Verlässlichkeit und Leistungsstandards auf hohem Niveau, das die technisch verwirklichte Erfahrung von einem persönlichen Meeting bietet.

Auch im Hinblick auf die Kostenaspekte hat sich einiges geändert, damit Anwender von Telepresence eine maximale Reichweite bei minimalen Investitionen erzielen können. So haben Unternehmen zum Beispiel die Möglichkeit, das Netzwerk und die gehostete Infrastruktur der Anwender zu nutzen, ohne eine eigene Infrastruktur anschaffen, aufrüsten oder verwalten zu müssen. Dadurch sinken die Kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Rentabilität, enorm.

Nächste Saison

Die nächste Herausforderung für die Anbieter von Telepresence-Lösungen wird nun sein, die Fortschritte dieser Technologie auf dem Weg zu einem virtuellen Meetingerlebnis mit umfassender Tiefe und die Flexibilität bei der Vernetzung verschiedener Endpunkte, aufzuzeigen.

Organisationen, die sich erstmals in der Welt der Telepresence-Lösungen vorwagen, fragen nicht, ob ihnen die Zusammenarbeit per Video möglicherweise positive Ergebnisse bringt-sie wollen wissen, wie man mit der Lösung den größtmöglichen Nutzen erzielt.

Claude Sassoulas ist Managing Director für Europe und Amerika bei Tata Communications.
Claude Sassoulas ist Managing Director für Europe und Amerika bei Tata Communications.

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