Cloud ERP und der Trend zu Industrie 4.0

Generationswechsel bei ERP-Systemen führt in die Cloud

| Autor / Redakteur: Henrik Hausen* / Elke Witmer-Goßner

Was muss eine gute und vollständige Cloud-ERP-Lösung können? Sie sollte innerhalb weniger Wochen eingeführt sein. Das System sollte Standardprozesse vorhalten, aber auch anpassbar, skalierbar, erweiterbar und releasefähig sein. Während der Upgrades sollten Kunden keine Einschränkungen hinnehmen müssen. Eine Integration und Anbindung an vorhandene Anwendungen sollte über wenige Schnittstellen problemlos möglich sein, damit die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartner einfacher wird. Insgesamt können Unternehmen mit einem Cloud-ERP-System die Gelegenheit nutzen, ihre IT-Lösungen und damit auch die Datenbanken zu konsolidieren und zu verschlanken – oder sogar auf eine einzige Datenbank für alle Unternehmensdaten umstellen.

Mobil, vernetzt und kooperativ

Moderne Cloud-ERP-Systeme ebnen den Weg in die Industrie 4.0. Denn die offen angelegten Prozesse aus der Cloud erleichtern die Integration und Vernetzung von Prozessen und Daten erheblich. Virtuelle, standortübergreifende Zusammenarbeit und Mobilität sind innerhalb von Unternehmen schon Alltag geworden. Mit Industrie 4.0 werden Unternehmen ihre Produktionsanlagen, Produkte, und Technologien und Services als so genannte „Cyber Physical Systems“ über die Unternehmen hinaus immer stärker vernetzen. Aus heutigen Lieferketten werden Wertschöpfungsnetzwerke, neue Marktteilnehmer und Vertriebswege entstehen. Intelligente Produkte, Roboter oder Produktionsanlagen werden entwickelt, die in der Lage sind, selbst Aktionen auszulösen und sich eigenständig steuern. Technologisch verfügen Unternehmen mit einem Cloud-ERP-System über die Voraussetzung, den noch weiten Weg in die vernetzte Industrie 4.0-Welt zu gehen.

Künftige Software-Generationen werden deshalb zunehmend gemietet werden, damit sich Unternehmen voll auf ihre eigene Entwicklung konzentrieren können. Ob diese dann im Rechenzentrum des Anbieters laufen oder über ein OEM-Modell eines Service-Providers, ist zweitrangig. Ob Unternehmen sich für eine Public oder Private Cloud entscheiden, hängt von der Größe der Lösung, vom Budget und vom Geschäftsmodell ab. Im Fokus ist nicht der Besitz, sondern die Nutzung der Software. Je nachdem, ob der Bedarf größer oder geringer wird, kann sie auch nach oben oder unten skaliert werden.

Henrik Hausen, all4cloud GmbH.
Henrik Hausen, all4cloud GmbH. (Bild: all4cloud)

* Der Autor Henrik Hausen ist Geschäftsführer der all4cloud GmbH.

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