Vorstellung des Cloud-Einkaufszentrums auf der CeBIT

Fujitsu weist Entwicklern den Weg in den Business Solutions Store

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Revenue-Share-Modell

Endkunden bezahlen Software aus dem Business Solutions Store entsprechend ihrem Nutzungsverhalten, mieten die Software also, statt in Software-Lizenzen zu investieren. Die Bereitstellung über die Fujitsu-Infrastruktur ist für Software-Anbieter wie Saperion, oder pro-ite zunächst kostenlos. Dafür sieht das Geschäftsmodell dahinter eine Umsatzbeteiligung des japanischen Konzerns vor. Aber auch Reseller, die keine eigene Software anzubieten haben, bleiben nicht außen vor. Waren sie in Sachen Beratung und Buchung der Services involviert, erhalten auch sie anschließend ihren Anteil an den monatlichen Umsätzen, deren Höhe noch nicht final feststeht.

Taten statt Worte

Durch den Business Solutions Store fühlt man sich bei Fujitsu als Vorreiter in Sachen Cloud Computing, weil man als Plattformanbieter die Multiplikatorwirkung der teilnehmenden ISVs umsatzbringend nutzen kann. Andre Kiehne, Vice-President Cloud bei Fujitsu Technology Solutions findet gar: „Beim Aufbau seines Marktplatzes für Geschäftsanwendungen in der Cloud hat Fujitsu jedes andere Unternehmen in der Industrie überholt.“ Softwareunternehmen seien schon jetzt „massiv daran interessiert, ihre Software in den Business Solutions Store hochzuladen.“ In einer Zeit, in der die ganze Branche über Cloud Computing hauptsächlich nur rede, sei Fujitsu mit der SaaSification-Factory der Nachweis gelungen, wie Firmen das Cloud-Konzept konkret zu ihrem Vorteil nutzen können. Vermeintliche Kostenprobleme und Risiken in Hinblick auf das Cloud-Modell würden sich bei der Herangehensweise von Fujitsu „in Luft auflösen.“

Die Rolle des Channels

Inwieweit das Konzept aufgeht wird erst die Zukunft zeigen. Im Fujitsu-Konzern ist man jedenfalls schon heute vom Erfolg überzeugt. Daher werde sich auch die Rolle des Channels langfristig mehr in Richtung Cloud-Beratung ändern. Marcel Schneider betonte, die zentrale Rolle des Channels in dem Konzept: „Über sie werden die Umsätze abgewickelt, von denen wir als Betreiber der Plattform einen Teil erhalten. Das ist die Basis des angekündigten Shared-Revenue-Modells, das wir in den kommenden Monaten weiterentwickeln werden.“ Die Cloud-Strategie von Fujitsu sei eine Channel-Strategie, so Schneider. „Auch in der Cloud bleiben wir ein verlässliches, partnergetriebenes Unternehmen.“ □

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