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Serverview-Suite betüdelt selbst riesige Server-Landschaften umfassend Fujitsu hat das Management-Tool „Serverview“ überarbeitet

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Verantwortung der IT für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens ist unbestritten. Dennoch stellt die Verwaltung von Rechnerinfrastrukturen nach wie vor einen schwer kontrollierbaren Kostenfaktor dar. Die Ausgaben für den regulären Betrieb von Server-Systemen einschließlich Installation, Überwachung, Wartung und Integration in bestehende IT-Landschaften bilden dabei den größten Einzelblock. Hier setzt das Fujitsu-Werkzeug „Serverview“ an.

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IDC-Analysten zufolge haben sich die für Das IT-Managment anfallenden Ausgaben zwischen 1998 und 2008 vervierfacht und machen seit über fünf Jahren gut 70 Prozent aller Aufwendungen aus. Größter Einzelblock: die Server-Management- und Administrations-Kosten; Quelle IDC
IDC-Analysten zufolge haben sich die für Das IT-Managment anfallenden Ausgaben zwischen 1998 und 2008 vervierfacht und machen seit über fünf Jahren gut 70 Prozent aller Aufwendungen aus. Größter Einzelblock: die Server-Management- und Administrations-Kosten; Quelle IDC
( Archiv: Vogel Business Media )

Bereits mit früheren Versionen steuerte die Management-Plattform durchgängig alle einschlägigen Prozesse. Durch die Digitalisierung von „Vitalfunktionen“ der Betriebe und die damit verbundene Always-on-Philosophie aber gelten neue Maßstäbe: So sind etwa Server-Downtimes – ob geplant oder ungeplant – als inakzeptabel. Gleichzeitig dürfen keine Überkapazitäten entstehen.

Vergleichsweise neu ist auch der Trend zu „grünen“, umweltverträglichen IT. Die Systeme und Netzwerke sollen möglichst Energie-effizient arbeiten. Die Budgets waren knapp, sind und bleiben knapp.

Um bei gleich bleibenden oder geringeren finanziellen und personellen Mitteln effizienter und besser zu arbeiten, brauchen Rechenzentren Technik, die die Verwaltung von Computernetzen nachhaltig vereinfachen und beschleunigen können. Zu den immer genannten Schlüsselbegriffen gehören in diesem Zusammenhang Virtualisierung, Dynamisierung und Flexibilisierung.

Gegenkräfte in der IT

Allerdings arbeitet die zunehmende Komplexität dagegen: Selbst kleine Unternehmen betreiben heute in der Regel einen File-, einen Druck-, einen Mail- und einen Web-Server, und Mittelständler unterhalten Kundendatenbanken mit mehreren Zehntausend Einträgen.

Dazu kommen Benutzerverzeichnisse, Buchungs- und Bestellsysteme, Abrechnung und Fakturierung, Business Process Management (BPM) und Enterprise Resource Planning (ERP), Data Warehousing (DW) und Business Intelligence (BI), Entwicklungs- und Testumgebungen, Audio- und Video-Streams für den internen und externen Gebrauch. Dabei laufen fast alle Anwendungen und Inhalte auf dedizierten Maschinen , jetzt verstärkt virtuell, oder werden bei Bedarf von dort abgerufen.

Hinzu kommen in vielen Fällen so genannte Legacy-Systeme. Und nicht zuletzt haben die bereits erwähnten Erwartungen an die Verfügbarkeit von Daten, Anwendungen und Systemen dafür gesorgt, dass Infrastrukturen heute von vornherein redundant ausgelegt werden, was die Zahl der zu verwaltenden Rechner noch einmal in die Höhe treibt.

Der Suite-Aufbau

Die Anwender benötigen eine Management-Plattform, die eine konsistente Sicht auf die IT-Landschaft mit umfassenden Funktionen vereint, am besten zentral von einem Single Point of Control aus steuerbar. Nach Angaben von Fujitsu bietet die ServerView Suite eine solche Plattform.

Sie gliedert sie sich in die vier Teilbereiche „Deployment“, „Operation“, „Analysis“ und „Integration“. Die Suite eignet sich für den Einsatz in so genannten „Open-Systems-Umgebungen“, die auf Industriestandard-Server beruhen. Diese wiederum laufen unter den Betriebssystemen Windows und Linux (Red Hat und Suse) oder dienen als Host für Virtuelle Maschinen (VMs), die einen Hypervisor wie „VMware ESX“, „Hyper-V“ und „Xen“ nutzen.

weiter mit: Deployment

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