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Umstieg verspricht Automatisierung, Cloud und Customizing Fünf Gründe für einen ERP-Wechsel

| Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Wer auf bestehende ERP-Systeme und eingefahrene Prozesse beharrt, wächst weniger dynamisch als der flexible Wettbewerb. Das suggeriert zumindest ERP-Anbieter Godesys und argumentiert mit fünf Gründen für einen Systemwechsel.

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Ihrem ERP sind Unternehmen oft lange Jahre treu.
Ihrem ERP sind Unternehmen oft lange Jahre treu.
(Bild: © Tierney - stock.adobe.com )

Manche Ehe geht schneller in die Brüche als die Verbindung von Unternehmen mit ihrem ERP-System (Enterprise Resource Planning). Zwischen zehn und 15 Jahren bleiben Organisationen derlei Anwendungen treu, sagt Anbieter Godesys. Davon lässt sich der Mainzer ERP-Experte jedoch nicht beirren, umwirbt Organisationen und liefert dabei „Fünf Gründe für ein fortschrittliches ERP-System“.

Folgende Vorzüge könnten demnach für einen Systemwechsel sprechen...

1. Automatisierung

Wer dynamisch wachsen will, braucht zumindest zum Teil automatisierte Unternehmensprozesse. Die erschlössen beispielsweise optimal alle Vorteile digital verfügbarer Daten bei einer Bestellannahme im Onlineshop. Zudem könnten Organisationen so schneller und verlässlicher am Markt agieren: Ein fortschrittliches ERP-System könne etwa regelbasiert entscheiden, ob die Lieferfähigkeit innerhalb der Regellieferzeit mit dem gegebenen Bestand gewährleistet werden kann.

2. Benutzerorientierung und Verfügbarkeit

Unternehmenssoftware sollte für Anwender überall verfügbar sein – vom Homeoffice über Außendienst und mobilen Lagereinsatz bis hin zu Meetings. Ratsam seien daher Systeme mit Apps für mobile Endgeräte sowie Portale mit einem rollenspezifischen Zugang für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner. Dies ermögliche einen schnellen, fehlerfreien, digitalen Informationsaustausch, spare Zeit sowie Kosten und reduziere das Risiko kritischer Reklamationen entlang der gesamten Lieferkette.

3. Customizing

Auch während langer Nutzungszeiten sollten ERP-Systeme bei Entwicklungen von Markt und Technologien mithalten. Godesys verweist hierbei auf ein „Cleveres Customizing“: Ein solches erhalte bei jedem Update die Release-Fähigkeit; kundenspezifische Funktionen und Datenbestände ließen sich nahtlos weiternutzen. Das beinhalte auch eine Anpassung an neue Versionen von Umfeldtechnologien, also ein Customizing, das veränderten Anforderungen von Standardprogrammen in der gegebenen IT-Infrastruktur gerecht werde.

4. Vermeidung von Schnittstellen

Modular anpassbare ERP-Lösungen können zusätzliche Funktionen selbst abbilden. Somit müssten keine Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Systemen eingerichtet werden, Wechselwirkungen würden ebenso vermieden wie nachträgliche Anpassungen infolge unterschiedlicher Erneuerungszyklen.

5. Hohe Flexibilität durch Cloud-ERP

Für den ERP-Einstieg empfählen sich standardisierte Lösungen, die zentrale Prozesse im Rahmen hochwertiger und anwenderfreundlicher Workflows abbilden: Standardprozesse seien schnell einsatzbereit und basieren idealerweise auf Best Practice-Modellen. Später sollten sich entsprechende Lösungen freilich upgraden und individuell anpassen lassen. Mit entsprechenden Cloud-Angeboten könnten Unternehmen größere Anfangsinvestitionen sparen.

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