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30.06.2020

Fastly zeigt mit Logs, Tracing und Metriken die Leistung seiner Serverless Real-Time Computing Umgebung

Fastly baut seine Stärke im Bereich der “Observability” aus, einem ganzheitlichen Konzept für die Überwachung und Beobachtung des Verhaltens von Software, und bietet diese Funktionen nun auch für die neue Serverless-Computing-Umgebung Compute@Edge an.

Fastly, Inc. (NYSE: FSLY), Anbieter einer globalen Edge-Cloud-Plattform, gab heute die Ausweitung der Observability-Funktionen seiner Plattform auf seine Serverless-Computing-Umgebung Compute@Edge bekannt. Zu diesen Verbesserungen gehören individuell konfigurierbare Protokollierung, Echtzeit- und historische Metriken sowie das neu eingeführte Tracing (Rückverfolgung). Letzteres bietet Entwicklern eine neue Art der Transparenz darüber, was nach dem Deployment von Programmcode innerhalb einer serverlosen Architektur geschieht, und wesentlich bessere Sichtbarkeit, um geschäftskritische Probleme schnell zu finden und zu beheben. Compute@Edge ermöglicht es Unternehmen, auf Fastlys global verteilter Infrastruktur an der Edge des Internets Applikationen zu bauen und Programmcode auszuführen, ohne dass diese direkt verwaltet und gewartet werden müssen.

"Wir bei Fastly sind der Meinung, dass Observability über Logging und Monitoring hinausgehen sollte, um auch den Kontext und die Daten zur Verfügung zu stellen, die für die Beantwortung entscheidender Fragen zur Serverless-Leistung und damit letztendlich zur Beurteilung der User Experience von Endanwendern benötigt werden", so Tyler McMullen, CTO von Fastly. "Neben der Besorgnis über zu lange Kaltstartzeiten war die Observability von Serverless unter Entwicklern ein großes Thema. Die erste Sorge haben wir mit Compute@Edge durch eine 100 mal schnellere Startzeit als jede andere Lösung auf dem Markt ausgeräumt. Jetzt freuen wir uns, das zweite Problem gelöst zu haben, indem wir den Kunden entscheidende Ebenen der Observability zur Verfügung stellen. Diese sind kritisch, um datengetriebene Entscheidungen treffen und die Leistung des Systems im Kern einschätzen zu können.” 

Compute@Edge erreicht diesen hohen Grad an Observability, indem es Entwicklern folgendes bietet:

  • Individuell konfigurierbares Logging: Entwickler können Echtzeit-Logs an bereits 27 unterstützte Endpunkte senden. Sie haben Zugriff auf automatisch angezeigte Standardprotokollfelder, können aber auch benutzerdefinierte Ereignisdetails erfassen, die ihren Geschäftsanforderungen entsprechen. Der Zugriff Logdaten hilft Entwicklern bei der Ursachenforschung bei einer Vielzahl potenzieller Probleme, von der Infrastruktur bis zum Endanwender. 
  • Echtzeit- und historische Metriken: Compute@Edge stellt umfangreiche Metriken zur Verfügung, wie CPU- und RAM-Auslastung, die Entwickler während des Betriebs oder in einer historischen Analyse untersuchen können. Diese erhöhte Sichtbarkeit ermöglicht es, die Anwendungsleistung besser zu beobachten und in Echtzeit zu reagieren, um eine Website online verfügbar zu halten, was sich positiv auf den Umsatz und auf eine bessere User Experience von Endanwendern auswirken kann. 
  • End-to-End-Sichtbarkeit von Anfragen: Compute@Edge berücksichtigt die Parameter für die Rückverfolgung von Anfragen, indem es sie beim Ein- und Austritt der Fastly-Plattform beibehält. Entwickler können einzelne Endanwender-Anfragen mit eindeutigen Kennungen (Unique Identifiers) versehen, um blinde Flecken in Multi-Technologie-Infrastrukturen zu beleuchten und Details zur Lebensdauer der Anfrage zu liefern. Benutzer können diese Informationen an Drittsysteme wie Datadog weitergeben, die bei der Datenvisualisierung und der Durchführung weiterer, maßgeschneiderter Analysen helfen.

“Die Serverless-Architektur hat die Operationalisierung und Verwaltung von Produkt-Workloads verändert”, so Ilan Rabinovitch, Vice President, Product & Community bei Datadog, einer Monitoring- und Securityplattform für Cloud-Anwendungen und ein Fastly-Partner für die Integration von Datenspeicherung und -analyse. “Als Partner für integrierte Protokollierung und Datenvisualisierung sind wir begeistert, Teil dieses fortschrittlichen Serverless-Angebots zu sein, das eine neue Generation von Anwendungen mit geringer Latenz ermöglicht. Unsere Partnerschaft wird Compute@Edge-Anwendern Echtzeittransparenz und Einblicke in Infrastruktur und Leistung von der Edge bis zum Ursprung bieten.”

Fastly-Kunden testen momentan Anwendungsfälle, die von der Content-Bearbeitung an der Edge über Identity Enforcement bis hin zu unternehmensweitem Schutz vor Datenverlust reichen. RVU, Großbritanniens führender Anbieter von Preisvergleichsseiten und Angeboten wie Uswitch, Money und Bankrate, ist von den neuen Observability-Möglichkeiten der Compute@Edge für die Entwicklung begeistert: "Compute@Edge von Fastly ist deckungsgleich mit unserer Zukunftsvision. Unser Team freut sich darauf, die Daten und die tieferen Einblicke, die es bietet, zu nutzen", sagte Tom Booth, Leiter des Bereichs Infrastruktur und Sicherheit bei RVU. "Neben den weitreichenden Vorteilen der Auslagerung der Geschäftslogik an die Edge sind höhere Sichtbarkeit und Skalierbarkeit entscheidend für unsere Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse, und aus unserer bisherigen Erfahrung heraus sind wir zuversichtlich, dass diese Fähigkeiten endlich mit Serverless-Technologie erreicht werden können".

Mehr über das Betaprogramm Compute@Edge und die Observability-Funktionen erfahren Sie im Fastly-Blog. Bleiben Sie außerdem im neu eingeführten Developer Hub von Fastly auf dem Laufenden, um auf aktuelle Ressourcen zuzugreifen. Entwickler und Unternehmen, die an einer Teilnahme an der Beta-Version interessiert sind, können sich unter https://www.fastly.com/products/edge-compute/beta anmelden.