Siemens und Teradata versorgen Versorger

Fabric-Based Computing für 61 Petabytes mithilfe von Infiniband

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Das Data Warehouse 6700

Virtual Storage erlaubt den gemeinsamen Einsatz von Solid-State-Drives (SSD) und Hard Disk Drives (HDD); Voraussetzung ist eine Storage-Tiering.
Virtual Storage erlaubt den gemeinsamen Einsatz von Solid-State-Drives (SSD) und Hard Disk Drives (HDD); Voraussetzung ist eine Storage-Tiering.
(Bild: Teradata/Netapp)
Nach Herstellerangaben profitiert das „Teradata Active Enterprise Data Warehouse 6700“ von den Vorteilen, die sich aus der Kombination von Fabric-based Computing mit Infiniband Hardware und der Bynet Software ergeben und verfügt so über Analysekapazitäten, die führend auf dem Markt sind. Es ist ab sofort lieferbar.

Es zeichnet sich nach Herstellerangaben durch folgende Merkmale aus:

  • Durch den Einsatz der Xeon E5 Prozessor-Familie von Intel konnte die Workload-Leistung im Vergleich zu den Vorgängerversionen um 40 Prozent verbessert werden.
  • Das Teradata Active Enterprise Data Warehouse verfügt über einen bis zu achtmal höheren Arbeitsspeicher je Einheit. Bei einem typischen System ist der Arbeitsspeicher leicht mehrere Terabyte groß. Dieser erweiterte Arbeitsspeicher ist in der Lage, die allerwichtigsten oder am häufigsten genutzten Daten zu analysieren und so selbst sehr datenintensive Anfragen extrem schnell zu bewältigen.
  • Durch die verbesserte Performance des Teradata Systems reduziert sich der Energieverbrauch für die gleiche Arbeit mit dem Data Warehouse nun um bis zu 50 Prozent im Vergleich zur Vorgängerversion, die vor zwei Jahren auf den Markt kam.
  • Zudem sind die neuen Versionen der Server-Schränke dichter besetzt und effizienter organisiert, so dass ein komplettes System mit allen Komponenten der Infrastruktur in einen einzigen Schrank passt.
  • Mittlerweile steckt in der Hybrid Storage-Plattformen die dritte Generation Speicher-Management-Software „Virtual Storage“. Sie automatisiert den gemeinsamen Einsatz von Solid-State-Drives (SSD) und Hard Disk Drives (HDD). Teradata-Mann Wimmer dazu: „Hybride Speicherlösungen haben sich als ebenso schnell und wirtschaftlich erwiesen, wie Systeme, die ausschließlich auf In-Memory-Technologie setzen.“
  • Zudem ist mit der Teradata Data Mart Appliance 670 jetzt auch eine einzelne Prozessoreinheit des Active Enterprise Data Warehouse 6700 separat erhältlich. Sie eignet sich speziell für Kunden, die eine Datenbank für den Einstieg, eine einzelne Abteilung oder als Test- oder Entwicklungssystem benötigen.

Strategische Big-Data-Allianz für Versorger

Die Siemens-Division Smart Grid und Teradata haben eine globale strategische Kooperation im Bereich von Big Data vereinbart. Durch diese Zusammenarbeit zielt auf das Smart-Grid-Produktportfolio von Siemens.

Die Partner werden im Rahmen ihrer Zusammenarbeit erstmals die Integration von Betriebs- und Smart-Meter-Daten auf einer einzigen Plattform anbieten und damit einen völlig neuen Blick auf die Netzwerke ermöglichen. Beide Partner werden gemeinsame Datenmodelle entwickeln, wozu auch die weitere Verbesserung des Utilities Logical Data Model von Teradata gehört. Solche Modelle legen die Struktur für die zu verarbeitenden Daten fest. Somit bestimmen sie, welche Objekte erfasst werden und in welcher Beziehung sie zueinander stehen.

Energieversorger sollen damit wesentlich mehr Transparenz über den Zustand und die Aktivitäten in ihren Netzen erhalten als bisher möglich. Die Kunden von Siemens Smart Grid sollen nicht nur die Versorgungssicherheit erhöhen können, sondern ihre Netze in einem zunehmend kostensensitiven Umfeld auch effizienter betreiben.

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