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Studie zur Anforderung von Anwendern an Office Experton: „Google hat neuen SaaS-Office-Angeboten die Tore geöffnet“

| Redakteur: Katrin Hofmann

Der Markt für Office-Lösungen befindet sich der Experton Group zufolge im Wandel. Vor diesem Hintergrund hat das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen nachgehakt, worauf Anwender bei der Auswahl Wert legen.

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Zukunftssicherheit und Flexibilität der Office-Software sind am wichtigsten.
Zukunftssicherheit und Flexibilität der Office-Software sind am wichtigsten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mehr Wahlfreiheit für Nutzer von Office-Software sieht Experton dank des Bereitstellungsmodells Software as a Service (SaaS) gegeben. Zudem habe der Markteintritt von Google Bewegung in dieses Segment gebracht. „Auch wenn die Applikationen von Google den großen Durchbruch nicht geschafft haben, haben sie die Tür für andere Anbieter weit aufgemacht“, ergänzt Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group. So bieten mittlerweile zahlreiche Hersteller, beispielsweise IBM, Oracle oder Adobe, SaaS-basierte Produkte an oder haben entsprechende Offerten angekündigt.

Dennoch, so die Berater, habe Microsoft noch immer im Hinblick auf die installierte Basis eine unbetritten führende Stellung. Und auch in absehbarer Zeit werde – ungeachtet ernst zu nehmender Optionen und Konzepte anderer Anbieter – das Office-System des Branchenprimus für die breite Masse der deutschen Firmen erste Wahl bleiben. Experton begründet dies mit dem Lösungsportfolio, zunehmend flexibbler Lizenzierung und Bereitstellung der Microsoft-Lösungen sowie historisch gewachsenden vertraglichen Verflechtungen.

Doch welche Technologien möchten die Anwender vor dem Hintergrund der Marktdynamik einsetzen beziehungsweise welche Eigenschaften sind ihnen besonders wichtig?

Gemäß der Umfrage wollen IT-Entscheider eine zukunftssichere Technologie einsetzen, dabei aber gleichzeitig „extrem“ flexibel für zukünftige Entscheidungen sein. „Die Anwender fordern von den Herstellern eine verbindliche, mittel- bis langfristige Roadmap, in Verbindung mit flexiblen Lizenzbedingungen“, fasst Axel Oppermann zusammen. Ferner stehe immer mehr die bedarfsgerechte Ausstattung der Anwender im Fokus des Managements. Die Unternehmen seien es oftmals leid, alle Mitarbeiter mit einem vollumfänglichen Office-Portfolio auszustatten. Es werde in Zukunft vielmehr darum gehen, für die Anforderungen jedes einzelnen Anwenders das individuell passende Angebot zu schnüren.

Web-basierte Lösungen sollen dabei für immer mehr Firmen eine Alternative darstellen – stärker als es die Open-Source-Produkte in der Vergangenheit getan hatten. Künftig erfolgreiche Szenarien sollten Experton zufolge auf folgende drei Komponenten setzen: Client, Server und Service – aus denen sich wiederum die Anwender die für sie passenden auswählen können.

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