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EXAsolution 4.0 macht ETL mit JDBC Connection überflüssig Exasol integriert Geodaten für Business Intelligence mit ortsbezogenen Analysen

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Mit dem jetzt vorgestellten DBMS EXAsolution 4.0 können Anwender erstmals Geoinformationen speichern und analysieren. Per JDBC Connection greift die Lösung zudem direkt per SQL-Statement auf externe Datenbanken zu, darunter Oracle, DB2 SQL Server, MySQL oder Postgres. Mit dem Procedere will der Hersteller ETL-Werkzeuge überflüssig machen.

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Exasol verspricht Administratoren direkten SQL-Zugriff auf Oracle, DB2, SQL Server, MySQL und Postgres.
Exasol verspricht Administratoren direkten SQL-Zugriff auf Oracle, DB2, SQL Server, MySQL und Postgres.

Exasol hat Release 4.0 des Datenbankmanagementsystems (DBMS) EXASolution vorgestellt. Laut Hersteller bietet das für Enterprise Warehousing und Business Intelligence optimierte System mehr Performance, die Integration von Geodaten sowie ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Per JDBC Connection könne EXASolution als derzeit einzige Datenbanklösung am Markt direkt an externe Datenbanken angebunden werden. Daten werden per SQL-Statement importiert oder exportiert. Auf ETL-Werkzeuge (Extract, Transform, Load) könnten Anwender demnach ebenso verzichten, wie auf teuer angepasste Schnittstellen. Als Einsatzszenario nennt der Hersteller heterogene IT-Umgebungen mit Datenbanken verschiedener Hersteller. Zu den kompatiblen Systemen gehören unter anderem Oracle, DB2, SQL Server, MySQL oder Postgres.

Mit Speicherung und Analyse von Geoinformationen bietet EXASolution Anwendern jetzt zudem die Möglichkeit, komplexe Daten in einen räumlichen Kontext zu setzen. Die Geo Business Intelligence helfe beispielsweisebei ortsbezogenen Kunden-, Standort- oder Marktanalysen.

Als weitere Neuerungen von EXASolution 4.0 nennt der Hersteller:

  • Eine Performance-Verbesserung für Many-Core-Architekturen: Interne Parallelisierung soll Hardwareressourcen auch bei sehr vielen Cores optimal ausnutzen.
  • Eine neu implementierte OLAP-Funktionalität GROUPING SETS (inklusive der Konstrukte CUBE und ROLLUP) zur Berechnung hierarchischer Aggregationen.
  • Autoinkrement Spalten (=Identity Columns): Kunden können aufsteigende IDs automatisch vom System generieren lassen.
  • Die Speicherung von Texten wurde auf 2 Millionen Zeichen erweitert.
  • Import- und Export-Befehle unterstützen die neue Option TRIM (bzw. LTRIM/RTRIM), um das Einlesen von Leerzeichen in Strings spezifizieren zu können.
  • Unterstützung von Constraints (NOT NULL, Primary Key, Foreign Key) zur automatischen Überprüfung von Konsistenzbedingungen.
  • Die Optimierung des SQL-Frontends EXAplus. Unter anderem wurden SQL-Templates, Autocompletion, Bookmarks, Druckfunktionalität und Import-/Export-Dialoge für Tabellen sowie Verlinkung vom Log-Fenster in die zugehörigen SQL-Statements implementiert oder verbessert.
  • Eine bequemere Rechtevergabe durch Schema-weite Privilegien.

Weitere Details zu EXASolution 4.0 finden sich online beim Anbieter.

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