Microsoft und SAP arbeiten noch enger zusammen

Erweiterte Partnerschaft für Interoperabilität von Cloud und Daten

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Microsoft und SAP verbindet bereits eine zwanzigjährige Partnerschaft, die jetzt vertieft werden soll, um Anwendungen und Services für Cloud, Mobilität, Analytics und Interoperabilität bereitzustellen.
Microsoft und SAP verbindet bereits eine zwanzigjährige Partnerschaft, die jetzt vertieft werden soll, um Anwendungen und Services für Cloud, Mobilität, Analytics und Interoperabilität bereitzustellen. (Bild: Microsoft)

Microsoft und SAP wollen auch künftig ihre Partnerschaft pflegen und gemeinsam neue Lösungen bereitstellen. Die Kooperation beider Unternehmen soll in den Bereichen Cloud, Daten und Mobilität ausgebaut werden – zum Wohle von Mitarbeitern, Kunden und Partnern für mehr Mobilität und höherem Geschäftsnutzen.

Beide Unternehmen wollen künftig in drei zentralen Bereichen stärker zusammenarbeiten: Dafür soll zum einen im Bereich Cloud Computing für Unternehmen Microsoft Azure für geschäftskritische SAP-Anwendungen zertifiziert werden, zum anderen die Interoperabilität zwischen Daten aus SAP-Anwendungen und Microsoft verbessert werden, einschließlich allgemein verfügbarer Konnektivität zwischen Business-Intelligence-(BI)-Lösungen aus dem SAP-BusinessObjects-Portfolio und der Lösung Power BI von Microsoft. Außerdem soll die mobile Produktivität durch erweiterte Entwicklung und Support für Windows und Windows Phone 8.1 erhöht werden.

SAP-Anwendungen auf Microsoft Azure

Voraussichtlich bis zum Ende des zweiten Quartals 2014 werden Microsoft und SAP die SAP-Business-Suite-Software, SAP-Business-All-In-One-Lösungen, die SAP Mobile Platform, SAP Adaptive Server Enterprise (SAP ASE) und die Entwickler-Edition der SAP-HANA-Plattform auf Azure unterstützen. Darüber hinaus sollen Kunden und Entwickler mithilfe des SAP Cloud Appliance Library Tools eine Reihe vorkonfigurierter SAP-Lösungen innerhalb von Minuten direkt in Azure implementieren und bereitstellen können.

Neue und bestehende SAP-Kunden werden das „pay per use“-Modell von Azure nutzen können, um Infrastruktur- und Gesamtbetriebskosten zu senken. Zudem können Kunden dann auf die Rechenleistung von Azure zugreifen, um SAP-Lösungen zu unterstützen und Rechenkapazitäten entsprechend ihren aktuellen Anforderungen schnell zu skalieren. Dabei zahlen sie nur für die tatsächlich genutzten Ressourcen.

Datenzugriff, Interoperabilität und Mobilität

Die Konnektivität von Excel zu den BI-Lösungen aus dem SAP-BusinessObjects-Portfolio durch die Lösung Power BI von Microsoft ist ab sofort allgemein verfügbar. Außerdem planen Microsoft und SAP, die Interoperabilität zwischen Anwendungen und Plattformen mit einer neuen Version von SAP Gateway for Microsoft zu vertiefen. Damit sollen Kunden in der Lage sein, Geschäftsprozesse zu automatisieren und über Microsoft Office 365 und Microsoft Azure auf SAP-Anwendungen und -Daten zuzugreifen. Kunden können bereits heute mit der aktuellen Version von SAP Gateway for Microsoft starten und auf die neue Version upgraden, sobald sie in der zweiten Jahreshälfte 2014 verfügbar ist.

Microsoft und SAP planen zudem, SAP Mobile Apps für Windows und Windows Phone 8.1 zu entwickeln und gemeinsam zu vermarkten. Sie sollen Kunden helfen, von überall und jederzeit ihrem Geschäft nachgehen zu können. Die neuen Anwendungen werden über das SAP-Mobile-Secure-Portfolio oder Windows Intune verwaltet und gesichert.

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