UNIT4 und TEC erstellen Change Survey 2011 ERP-Systeme vernichten Wachstumschancen

Redakteur: M.A. Dirk Srocke

ERP-Systeme erweisen sich häufig als Kostentreiber und Wachstumsbremse, so ein Ergebnis des von UNIT4 und Technology Evaluation Center durchgeführten "Change Survey 2011". Dabei gäbe es Alternativen.

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UNIT4 hat untersucht, was ERP-Nutzer zur Weißglut bringt.
UNIT4 hat untersucht, was ERP-Nutzer zur Weißglut bringt.

Unternehmen büßen regelmäßig Gewinne ein, weil sich klassische ERP-Systeme nicht flexibel genug an agile Anforderungen anpassen lassen – so jetzt von UNIT4 Business Software (UNIT4) veröffentlichte Ergebnisse der Umfrage "TEC Change Survey 2011: Frustrated by your enterprise software's inability to support change?". Mit ähnlichen Vorwürfen geißelte übrigens auch schon Mitbewerber IFS im September die mäßige Usability von Angeboten für das Enterprise Resource Planning (ERP) und warb für eigene Produkte.

Zu den Fakten: 52 Prozent der von UNIT4 Befragten glauben, dass ihre ERP-Lösung Wachstum und Profitabiliät verhindere. Ein Grund hierfür seien Anpassungen bestehender SAP-, Oracle- oder Microsoft-Systeme. Die – so zumindest die Untersuchung – verzögere oder egalisiere sehr häufig Wachstumschancen von Unternehmen.

46 Prozent der Interviewten gaben zudem an, ständig "unzufrieden" oder "sehr unzufrieden" mit der Agilität ihrer Geschäftssoftware zu sein. Mehr als Dreiviertel beklagten, dass sich ERP-Systeme nur mühsam und kostspielig an neue geschäftliche Anforderungen anpassen ließen. Als größte Kritikpunkte bei Mittelständlern gelten hierbei die Starrheit von Systemen (21 Prozent), die Abhängigkeit vom jeweiligen Hersteller (zwölf Prozent) und entstehende Upgrade-Kosten (zehn Prozent).

P.J. Jakovljevic, Principal Analyst des Technology Evaluation Center, einem Mitautoren der Studie, erläutert: "Starre monolithische Systeme hemmen eine schnelle Geschäftsentwicklung statt sie zu fördern." Grund hierfür sei die Angst vor hohen Kosten bei Systemanpassungen. Das führe häufig zu Datensilos, die ein einheitliches Datenmanagement erschweren und somit das Unternehmensrisiko steigern.

Als Lösung propagiert UNIT4 die eigene Vita-Architektur. Mit der könnten Anwender einzelne Systemänderungen selbst, flexibel und schnell vornehmen.

Für die Studie haben UNIT4 und TEC 307 Geschäftsführer und Fachexperten aus verschiedenen Industriezweigen befragt. Details gibt es gegen eine Registrierung zum Download.

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