Wasserdichte langlaufende Verträge

ERP-Software-Wartungsprojekt scheitert am Wandel der Zeit

13.10.2010 | Autor / Redakteur: Rechtsanwalt Dr. Jochen Notholt / Katrin Hofmann

Wer sich im IT-Geschäft aneinander bindet, sollte Rechte und Pflichten vertraglich fixieren.
Wer sich im IT-Geschäft aneinander bindet, sollte Rechte und Pflichten vertraglich fixieren.

Zu Beginn eines IT-Projekt führt anfängliche Euphorie der Beteiligten oft dazu, vertraglichen Regelungen nur wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Wie sich diese im Laufe einer längeren Zusammenarbeit auswirken kann, verdeutlicht ein Fall aus der Praxis der Kanzlei DLA Piper.

Ein mittelständischer Automobilzulieferer entschloss sich zur Einführung eines ERP-Systems. Das Unternehmen betraute einen Dienstleister mit der Einrichtung eines Standardsystems, der Weiterentwicklung und Wartung. Alle Vorkehrungen für einen Erfolg schienen getroffen: Die Anforderungen an die Weiterentwicklung der Software waren definiert und ein Standardsystem wurde zügig ausgewählt.

Auch die Budget-Frage war völlig geklärt: Neben einem Investitionsbetrag zu Beginn gab es eine Budgetierung für die laufende Weiterentwicklung und Wartung. Das passte in den Kostenrahmen des Kunden und entsprach ebenso den Gewinnerwartungen des Anbieters.

Projekt vor dem Aus

Nach mehreren Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit stand das Projekt dennoch plötzlich vor dem Aus. In Folge hielten beide Vertragspartner ihre jeweiligen Leistungen zurück und stritten sich über jede Kleinigkeit. Die Fronten waren derart verhärtet, dass das Projekt stillstand und zudem eine langwierige und kostspielige rechtliche Auseinandersetzung drohte.

Was der Kern des Problems war, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

 

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