CLOUD 2019 Technology & Services Conference in Bonn

Erfolgreicher Auftakt der Cloud-Konferenz 2019

| Autor: Dr. Stefan Riedl

„Take the Lead in Cloud!“ – unter diesem Motto eröffnete Daniela Schilling, Leiterin der Vogel IT-Akademie, die CLOUD 2019 Technology & Services Conference.
„Take the Lead in Cloud!“ – unter diesem Motto eröffnete Daniela Schilling, Leiterin der Vogel IT-Akademie, die CLOUD 2019 Technology & Services Conference. (Bild: Vogel IT-Medien)

Welche Trends und Technologien bewegen den immer erwachsener werdenden Cloud-Markt? Welche Impulse werden aktuell in Sachen Automatisierung, DevOps, Security, Digital Workplace und Collaboration gesetzt? Welche Auswirkungen haben aktuell US-Cloud-Act und EU-DSGVO auf die Compliance? All das waren Themen, die auf der Cloud 2019 Technology & Services Conference in Bonn regen Zuspruch unter den Teilnehmern fanden.

Am Dienstag, den 10. September 2019, startete in Bonn die „CLOUD Technology & Services Conference“ der Vogel IT-Akademie. Vor der futuristisch angehauchten Kulisse des Kameha Grand Hotels direkt am Rhein trafen sich rund 200 Interessierte, um sich über aktuelle Cloud-Trends und -Technologien auszutauschen.

Keynote und Sessions am Vormittag

Henning Teek, Senior Consultant bei Storm Reply, hielt die erste Keynote zum Thema „Ihre Reise in die Cloud – A Cloud Journey“ und stellte darin eine bewährte Vorgehensweise zur Cloud-Adoption vor. Teel zeigte auf, warum Unternehmen die Vorteile der Cloud nur dann nutzen können, wenn bestimmte Fähigkeiten aufgebaut und bestehende Prozesse angepasst werden. Der IT-Berater legte dar, wie sich das aus technischer, aber auch organisatorischer Perspektiven in der Praxis umsetzen lässt.

Am Vormittag standen insgesamt 17 verschiedene Sessions zu unterschiedlichsten Themen zur Auswahl – von Cloud-Native-Ansätzen über Hybrid-Cloud-Services, Multi-Cloud-Management, das Dilemma mit privaten Cloud-Speichern und Messengern in Unternehmen, Big-Data-Architekturen in Public Clouds bis zum plattformübergreifenden Schutz vor aktuellen Cyber-Bedrohungen. Die vollständige Agenda der einzelnen Standorte finden Sie hier.

Während der Mittagspause hatten die Teilnehmer die Gelegenheit für Socialising, an den Guided Tours teilzunehmen oder Matchmaking-Termine wahrzunehmen. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.

Sessions und Keynotes am Nachmittag

Nach dem Lunch-Break drehte es sich im „Cloud Native Loft“ zunächst um Probleme der Digitalisierung, die sich mit einem Cloud-Native-Ansatz lösen lassen, und um die Frage, wie man Kubernetes so nutzbar machen kann, dass dabei auf kundenindividuelle Strukturen aufgebaut werden kann.

Ergänzendes zum Thema
 
Infos & Anmeldung zur „CLOUD 2019 Technology & Services Conference“

Dann folgte die zweite Keynote des Tages mit Harald Seipp, dem Gründer und Leiter des Kompetenzzentrums für Cloud-Speichertechnologien bei IBM. Seipp gab einen Überblick über Möglichkeiten zur effizienten Datenspeicherung in Cloud-Infrastrukturen, insbesondere auch für moderne Workloads mit Schnittstellen zu Internet-of-Things oder Machine Learning beziehungsweise Deep Learning.

Im Anschluss standen erneut zahlreiche Sessions auf der Agenda, unter anderem zur Rolle des Netzwerkes im Cloud-Kontext, dem Datacenter der Zukunft, Backup, Archivierung sowie IT-Security aus der Cloud und Automatisierung. Die Vorträge wurden mit Live-Demos ergänzt, und die Teilnehmer hatten Gelegenheit aufkommende Fragen zu stellen.

In einer weiteren Keynote erläuterten Erik Auer, Cloud Solution Architect bei WhizUs, und Dr. Wolfgang Heider, Teamleiter Configuration Management bei Raiffeisen Software, ein Thema, das aktuell viele in der Branche umtreibt: „Deployment im Container: Business-Anforderungen und technische Umsetzung“.

Prof. Dr. Peter Bräutigam, Fachanwalt für IT-Recht bei Noerr LLP, ging in der letzten Keynote des Tages auf einen Themenkomplex ein, der vielen auf den Nägeln brennt: die Datenschutzgrundverordnung. Der Jurist fasste ein Jahr Erfahrungen der Wirtschaft seit Inkrafttreten der DSGVO zusammen. Das Thema „Cloud-Compliance“ wurde darin ebenso erörtert wie das richtige Verhandeln von Cloud-Verträgen. Ferner klärte Bräutigam, welche Daten überhaupt in die Cloud gehen sollen, welche Art der Cloud sinnvoll ist, welche (internationalen) Cloud-Anbieter für einzelne Szenarien in Frage kommen und welche sonstigen regulatorischen Regelungen zu beachten sind.

Die gelungene Veranstaltung klang mit einem Get-together mit Feierabendbier und Verlosung aus.

Weitere Termine und Anmeldung

Die CLOUD Technology & Services Conference macht im September noch in drei weiteren Städten Halt. Kurzentschlossene haben die Möglichkeit, sich für Hanau (17.9.2019), Hamburg (19.9.2019) oder München (26.9.2019) anzumelden – weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Veranstaltungs-Website beziehungsweise dem Kasten „Ergänzendes zum Thema“.

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