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Application Delivery Networking von F5 als Software Enterprise Manager wird virtuell

| Redakteur: Ulrike Ostler

F5 Networks erweitert mit der jüngsten Version 2.2 vom Produkt „Enterprise Manager“ sein Portfolio an zentral gesteuerten Management-Lösungen. Mit dieser Version wurde die Appliance zum ersten Mal auch als virtuelle Anwendung verwirklicht.

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Die Appliance-Version des F5 Enterprise Manager gibt es in verschiedenen Leistungsstufen und Formaten. Auf dem Bild. Enterprise Manager 4000. Bild: F5
Die Appliance-Version des F5 Enterprise Manager gibt es in verschiedenen Leistungsstufen und Formaten. Auf dem Bild. Enterprise Manager 4000. Bild: F5
( Archiv: Vogel Business Media )

Unternehmen, Service-Provider und Cloud-Anbieter erhalten mit „F5 Enterprise Manager Virtual Edition“ die Möglichkeit, ihre „BIG-IP“ Application Delivery Controllers (ADCs) effektiver zu kontrollieren und zu verwalten. Zudem können hybride (physisch-virtuelle) Umgebungen mit „größtmöglicher Flexibilität“, so der Anbieter, realisiert werden.

Die Software kontrolliert die gesamte Application-Delivery-Infrastruktur in Echtzeit und passt sie mit Hilfe von Überwachungs- und Verwaltungs-Tools den geschäftlichen Erfordernissen an.

Wahlweise materiell oder virtuell

Version 2.2 beinhaltet flexible Einsatzszenarien, die materielle und virtuelle BIG-IP Lösungen gleichermaßen erlauben. Zu den Neuerungen zählt des Weiteren ein erweitertes SSL-Management samt Auswertung.

Das ist laut Hersteller notwendig, weil Kunden mehr und mehr zu 2K SSL Keys übergehen und die Belastungen für Applikations-Server dadurch zunehmen. Dabei können Kunden das durchschnittliche und maximale Traffic-Aufkommen mit den zulässigen Grenzwerten vergleichen.

Der aktuelle Enterprise Manager überwacht zudem automatisch die Laufzeiten von Service-Verträgen und unterstützt externe Datenbanken. So haben Unternehmen zusätzlich die Option, den Speicherbedarf für Kennziffern zur Performance-Analyse zu konfigurieren und festzulegen.

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