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Workshop Virtualbox 4, Teil 2: von Windows bis Linux

Einrichten von Betriebsystemen in der offenen ESXi-Alternative

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Erst anlegen, dann Ändern

Wenn die genannten Pakete vorhanden sind, binden kann das ISO-Image mit den Installationsdateien der Gasterweiterungen in das Linux-System eingebunden werden. Das geht entweder wie unter Windows über den Befehl „Geräte / Gasterweiterungen installieren“ oder über ein manuelles Einbinden der Host-Datei „VBoxGuestAdditions.iso“ als CD-ROM-Image in das Dateisystem des Guests.

Die genannte Datei findet sich üblicherweise im Vitualbox-Installationsverzeichnis unter „C:\Programme\Oracle\VitualBox“. Sobald die ISO-Datei eingebunden wurde, wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem das CD-ROM-Drive hängt und führen den Befehl

Bildergalerie

sh ./VBoxLinuxAdditions.run

aus. Danach ist die Installation des Linux-Systems abgeschlossen und alles läuft wie erwartet.

Das Guest-Window

Auch das Guest-Window von Virtualbox stellt einige wichtige Funktionen über eine Menüleiste bereit. Dazu gehören vor allem die verschiedenen Sichtmodi wie Vollbildmodus, skalierter Modus und automatische Anpassung der Gastanzeige.

Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang der „Nahtlose Modus“. Denn dieser integriert den Desktop des Guests nahtlos in den des Hosts, so dass nur noch der Host-Desktop zu sehen ist, die aktiven Guest-Applikationen darin aber ganz normal in Fenstern laufen.

Damit lassen sich die Programme mehrerer Betriebssysteme parallel auf einem Desktop nutzen. Workshop-Teilnehmer Probieren es mal mit ein paar Linux-Anwendungen auf dem Windows-Desktop aus!

Remoter Zugriff

Zusätzlich bietet das Gast-Konsolenfenster noch die Möglichkeit, die Tastenkombination STRG-ALT-ENTF an den Guest zu schicken, die Mauszeiger-Integration zu aktivieren und Sicherungspunkte zu erstellen. Die „Session-Informationen“ geben Aufschluss über diverse Session-Parameter wie die Auflösung und aktive Beschleunigungsfunktionen. An dieser Stelle lässt sich auch einsehen, über welchen Port der Guest gerade remote erreichbar ist.

Das Gerätemenü dient im Gegensatz dazu, wie bereits gesehen, zum Installieren der Gasterweiterungen, zum Ändern der Konfiguration der Netzwerkadapter, zum Anbinden von USB-Geräten im laufenden Betrieb und zum Verknüpfen beziehungsweise Entfernen von CD-Medien und ISO-Dateien.

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