Mirantis OpenStack Express ermöglicht variable Workloads

Einfache Bereitstellung von privaten OpenStack Clouds

| Redakteur: Florian Karlstetter

Mit dem neuen Internetdienst OpenStack Express erhalten Unternehmen eine skalierbare OpenStack-Distribution nach dem Pay-per-Use-Modell.
Mit dem neuen Internetdienst OpenStack Express erhalten Unternehmen eine skalierbare OpenStack-Distribution nach dem Pay-per-Use-Modell. (Bild: Mirantis)

Mirantis gibt den Start von OpenStack Express bekannt. Mit dem Internetdienst können Unternehmen OpenStack-basierte private Clouds individuell konfigurieren und bereitstellen. Bezahlt wird nach dem Pay-per-Use-Modell ohne Anfangsinvestition.

Mirantis propagiert OpenStack Express als "die erste private OpenStack Cloud-as-a-Service der Welt". Gemeint ist ein Internetdienst, über den skalierbare Serverkonfigurationen und Workloads auf OpenStack-Basis gebucht werden können. Dabei kommt die gleiche Mirantis OpenStack-Distribution zum Einsatz, die auch für die interne Bereitstellung erhältlich ist.

Mirantis OpenStack Express war in den letzten acht Wochen als Beta-Ausgabe erhältlich und wird derzeit von Unternehmen wie Alcatel-Lucent, General Electric, Liberty Mutual, McAfee, Symantec, Sprint und anderen eingesetzt.

Als wesentlichen Vorteil von OpenStack Express nennt Mirantis vor allem die skalierbare Kapazität: so stehen je nach Bedarf Konfigurationen von mindestens zwei Bare Metal Server für bis zu 60 virtuelle Maschinen bis hin zu Enterprise-Konfigurationen von 50 Bare Metal Server für bis zu 2940 virteulle Maschinen quasi per Mausklick zur Verfügung.

Weiteres Merkmal ist die direkte Administrationskontrolle bis zum Bare Metal Host. So gibt es keine gemeinsame Hardware-Nutzung mehrerer Kunden, so Mirantis. Dies gewährleiste vorhersehbare SLAs und beseitige das Problem von sonst bekannten Performance-Schwankungen in öffentlichen Clouds.

Pay-per-Use

Bezahlt wird OpenStack Express nach dem Pay-per-Use-Modell ohne Anfangsinvestition und ohne Zeitvertrag. Preise beginnen bei 59,98 US-Dollar pro Tag (2 Bare Metal Server) und 29,99 US-Dollar pro Tag für jeden zusätzlichen physischen Server (1 CPU x 16 Core, 64 GB RAM, 500 GB HDD). Rechenzentrums-Standorte lassen sich zukünftig in Nordamerika, Europa und Asien frei wählen. Momentan stehen Datacenter in San Jose, Amsterdam und Singapur zur Verfügung, ab Juli folgen dann Hong Kong und London; Paris ist für September geplant.

Starke Partner

Neben den eingangs genannten Unternehmen kooperiert Mirantis auch mit global agierenden Infrastruktur-Providern wie IBM Softlayer. „IBM setzt sich stark für OpenStack und die Bereitstellung von privaten OpenStack Clouds auf IBM SoftLayer ein“, sagt IBM-Vizepräsident Advanced Cloud Solutions and Innovation, Sesh Murthy. „Wir sind begeistert, dass Mirantis IBM Softlayer als ihren wichtigsten Infrastrukturpartner ausgewählt haben. IBM SoftLayer mit seinen Bare-Metal-Servern und seinem ausgezeichneten Netzwerk ist darauf optimiert, Lösungen wie Mirantis OpenStack Express liefern zu können. OpenStack Express ist die Summe der gemeinsamen Bemühungen eines ganzen Jahres von IBM, Mirantis und der OpenStack-Community, OpenStack-as-a-Service mit ausgezeichneter Nutzererfahrung zu liefern.“

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