Cloud-Wettbewerb „Schule und Cloud“ für Berufsschulen

Ein virtueller Schulrechner in 40 Stunden

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Welche Möglichkeiten Cloud Computing speziell im Bildungsbereich eröffnet, soll nun der Wettbewerb „Schule und Cloud“ klären.
Welche Möglichkeiten Cloud Computing speziell im Bildungsbereich eröffnet, soll nun der Wettbewerb „Schule und Cloud“ klären. (Bild: Fat Solutionlab)

Die Aufgabe lautet: Gestalte in vierzig Stunden einen perfekten virtuellen Rechner, der sich auch im schulischen Alltag einsetzen lässt! Im Rahmen des von der Fat IT Solutions GmbH ins Leben gerufenen Wettbewerbs „Schule und Cloud sollen Berufsschüler diese Aufgabe bestmöglich lösen.

In der Zeit vom 1. März bis zum 31. Mai 2013 sind Berufsschulen in ganz Deutschland aufgerufen, den optimalen virtuellen Rechner zu konfigurieren und ihn mit geeigneter Software zu bestücken. Eine Fachjury bewertet abschließend das Ergebnis und prämiert die Gewinnerberufsschule mit einem Guthaben über 1.000 US-Dollar für Amazon Web Services, einem Jahr freie Nutzung des Fat Solutionlab sowie zwanzig Igel Thin Clients.

Der Wettbewerb richtet sich an alle berufsbildenden Schulen in Deutschland, die sich ab dem 01. März auf schule-und-cloud.de registrieren können. Maximal können einhundert Schulen teilnehmen. Unmittelbar nach der Registrierung steht allen Arbeitsgruppen ein Cloud-Computer auf Basis von Windows Server 2008 mit einem Zeitkontingent von bis zu vierzig Stunden zur Verfügung. Der virtuelle Rechner wird dabei ausschließlich über das Portal des Fat Solutionlab gesteuert. Ab dann ist die Kreativität der Teilnehmer gefragt: Lehrer und Schüler können freie Software installieren, die sie für pädagogische Zwecke sinnvoll halten, wie beispielsweise Bildbetrachter, Textverarbeitung- oder Lernprogramme. Sie konfigurieren dadurch das System nach ihren eigenen Ansprüchen. Natürlich kann vorab intensiv geplant und über die perfekte Lösung nachgedacht werden: Erst wenn der virtuelle Rechner auf Amazon Web Services gestartet wird, beginnen der Countdown. Auch eine kreative Pause ist kein Problem – mit der Abmeldung vom System wird die Zeit angehalten und läuft erst bei einem erneuten Login weiter. Zusätzlich können alle Teilnehmer bereits für den Wettbewerbszeitraum ein Testgerät des UD2 LX MultiMedia von Igel anfordern, als Hardware-Basis für die Nutzung virtueller Desktopumgebungen.

Nach Ende der ersten Wettbewerbsphase am 31. Mai begutachtet eine vierköpfige Fachjury alle gestalteten Cloud-Computer und beurteilt sie nach Kriterien wie Übersichtlichkeit, Benutzerfreundlichkeit oder Auswahl und Umfang der installierten Software. Das Experten-Gremium besteht aus Dr. Frank Lampe von Igel Technology, Prof. Dr. Gunter Dueck von BlueForge, Djaudat Sabbagh von Amazon Web Services sowie Dirk Reimers von der Fat IT Solutions GmbH. Die Bekanntgabe der Preisträger soll dann Mitte Juni erfolgen.

Attraktive Preise für den Weg in die Cloud

Gemeinsam mit BlueForge, einer Enzyklopädie für Business Software und den Amazon Web Services unterstützt Igel Technology als Partner das Projekt durch die Bereitstellung seiner neuesten Thin-Client-Innovation, dem UD2-LX MultiMedia. Die Partner stellen auch die Preise für die Gewinner des Wettbewerbs zur Verfügung: Neben einem Zugang zum Fat Solutionlab und Guthaben für die Amazon Web Services erwarten die ersten drei Gewinner hochwertige Thin Clients aus dem Hause Igel.

„Die Idee des Wettbewerbs hat uns sofort überzeugt. Wir freuen uns darauf, den EDV-Verantwortlichen und allen interessierten Schülern an Berufsschulen zu zeigen, wie einfach und effizient sich die Cloud im Schulalltag heute nutzen lässt. Als Hardwarepartner des Projektes möchten wir zudem zeigen, dass Thin Clients auf Hardwareseite die erste Wahl sind und in der Anwendung auch bei Multimedia-Inhalten dem klassischen PC mittlerweile in nichts mehr nachstehen“, kommentiert Dr. Frank Lampe, Marketing Director bei Igel Technology. Und Dirk Reimers, Geschäftsführer der Fat IT Solutions GmbH bekräftigt: „Für Schulen sind in der Cloud via fat solutionlab gehostete Rechner bzw. Server eine tolle Möglichkeit die Kosten zu senken und die Administration extrem zu vereinfachen. Man kann so im Unterricht auch Dinge tun, die sonst nur schwer möglich sind oder gänzlich entfallen müssen: nämlich Systeme anpassen, Software installieren, ja schlicht probieren. Die Kostenvorteile liegen auf der Hand: weniger Administration und großes Einsparpotenzial für die Zeit nach dem Unterrichtsschluss oder in den Ferien.“

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