Telefonieren mit Microsoft Teams Ein Anschluss unter dieser Nummer

Autor / Redakteur: Peter Arbitter* / Elke Witmer-Goßner

Wer unterwegs oder im Homeoffice arbeitet, ist auf mobile Telefonie-Lösungen angewiesen. Microsoft Teams bietet nicht nur Chats und Videokonferenzen, sondern auch VoIP-Telefonie – mit kontrollierbaren Kosten und weltweiter Erreichbarkeit unter einer Nummer. Deshalb erste Wahl auch für PlanetHome.

Über die VoIP-Funktion in Microsoft Teams bleiben Mitarbeiter im Homeoffice oder im Außendienst weiterhin erreichbar.
Über die VoIP-Funktion in Microsoft Teams bleiben Mitarbeiter im Homeoffice oder im Außendienst weiterhin erreichbar.
(Bild: © peterschreiber.media - stock.adobe.com)

Ob ein Häuschen im Grünen, eine Eigentumswohnung in Berlin oder eine Ferienwohnung auf dem Land: Die Nachfrage nach Wohnraum ist auch während der Pandemie ungebrochen hoch. Immobiliendienstleister stehen dennoch vor Herausforderungen. Denn egal ob Beratungen, Bewertungen oder Besichtigungen – alles müssen sie unter Einhaltung der geltenden Corona-Maßnahmen umsetzen. Gut für die, die schon frühzeitig auf Digitalisierung gesetzt haben und zum Beispiel ortsunabhängige Telefonie nutzen können.

Microsoft 365 als praktische Lösung für unterwegs

Wie etwa der Münchner Immobiliendienstleister PlanetHome. Es dauerte nur vier Monate, bis die Cloud-Komplettlösung Microsoft 365 auf allen Rechnern der 700 Mitarbeiter installiert war. In Pandemiezeiten eine Notwendigkeit – denn auch bei PlanetHome gilt die Devise: Wer kann, arbeitet im Homeoffice. Viele der Mitarbeiter sind aber auch auf mobile Lösungen für unterwegs angewiesen. „Diese sind etwa besonders praktisch für unsere Makler, die oft bei Kundenterminen außer Haus sind“, sagt Felix Geier, Teamleiter IT Infrastructure, Network & Security bei PlanetHome. „Und während der Lockdown-Phasen konnten unsere Mitarbeiter problemlos von zu Hause arbeiten.“

Mit dieser Strategie ist PlanetHome nicht allein: Vier von zehn Unternehmen gaben laut einer Studie von EY Real Estate und dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) an, dass digitale Tools nötig waren, um unbeschadet durch die Krise zu kommen. Und laut einer Bitkom-Studie arbeiteten im letzten Jahr mehr als zehn Millionen Menschen ausschließlich im Homeoffice. Fast jeder Zweite (45 Prozent) war zumindest teilweise von zu Hause aus tätig.

Microsoft Teams immer beliebter

Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet demnach immer weiter voran – und digitale Tools schwimmen nicht erst seit der Pandemie auf einer Erfolgswelle. So zählte Microsoft Teams im Oktober 2020 weltweit schon etwa 115 Millionen aktive Nutzer – und hat Konkurrenten wie Slack in puncto Nutzerzahlen längst abgehängt. Zuletzt lag die Nutzerzahl von Slack bei etwa 12 Millionen. Vorteil von Microsoft: Teams ist im Komplettpaket Microsoft 365 bereits integriert, das in vielen Unternehmen ohnehin der Standard für Bürosoftware ist.

Microsoft hatte die Telefonie-Lösung in Teams im Mai 2020 eingeführt und stellt diese nun auch kleineren Betrieben mit unter 300 Beschäftigten zur Verfügung. Noch hat Teams Telefonie nicht den Bekanntheitsgrad erreicht wie die anderen Anwendungen. Doch die Vorteile der Lösung sind offensichtlich, wie auch PlanetHome beweist. Die Beschäftigten profitieren jetzt nicht nur von den bekannten Office-Anwendungen wie Word und PowerPoint oder von den aus Teams bekannten Chat- und Videofunktionen. Sie nutzen das Kollaborationstool auch als IP-basierte Telefonie-Lösung für den gesamten Betrieb.

Immer unter einer Nummer erreichbar

Zuvor waren die Mitarbeiter nur im Büro unter ihrer Festnetznummer erreichbar. Damit liefen sie Gefahr, dass Anrufe auch mal unbeantwortet blieben, etwa wenn Mitarbeiter auf Dienstreisen oder einfach in dem Moment nicht an ihrem Platz waren. Jetzt aber sind die Beschäftigten auch außerhalb des Büros – im Homeoffice oder aber unterwegs bei Kunden – immer über die eigene Büronummer per Smartphone, Tablet oder Laptop erreichbar und können Telefonate problemlos weiterleiten oder durchstellen.

Wichtige Anrufe bleiben somit nicht mehr unbeantwortet. Zudem lassen sich weitere Teilnehmer mit einem Klick in einen bestehenden Anruf integrieren – möglich ist das auch mit externen Kunden, die keinen Zugang zu oder keine Lizenz für Teams besitzen. Über den Web-Browser können sie ganz einfach an Konferenzen teilnehmen.

Weniger Insellösungen in der Kommunikation

Zusätzlich müssen die Mitarbeiter von PlanetHome jetzt weniger Kanäle im Blick behalten. Telefonie, Chats, Meetings und auch Dateien – alles ist über Teams zentral verfügbar. Mit weniger Insellösungen und Medienbrüchen sinkt nicht nur das Stresslevel, auch die Kommunikation gelingt reibungsloser. Zudem sind internationale Gespräche, etwa nach Österreich oder Tunesien, problemlos möglich – und dank wegfallender Roaming-Gebühren auch kosteneffizient. Intelligente Anruffunktionen und automatische Telefonzentralen runden die Vorteile von Teams Telefonie ab.

Trend zum mobilen Arbeiten bleibt bestehen

Die Deutsche Telekom bietet individuelle Tarifmodelle, bei denen Sprachkanäle je nach Bedarf hinzu- oder abgebucht werden können. Die Lösung lässt sich schnell und leicht als Add-On hinzufügen. „Direct Routing“ verbindet die Telefoninfrastruktur direkt mit der Microsoft-365-Cloud. Mit einem eigenen SIP-Trunk-Anschluss bei der Telekom können Kunden ihre gewohnte Rufnummer behalten und darüber auch bei Teams erreichbar sein.

Peter Arbitter, Deutsche Telekom AG.
Peter Arbitter, Deutsche Telekom AG.
(Bild: Deutsche Telekom AG/Norbert Ittermann)

Dass sich ein Umstieg auf Teams Telefonie für gelungene Kommunikation und erfolgreiche Kollaboration lohnt, zeigen auch die Zahlen der Bitkom-Studie: Der Trend zum Homeoffice wird in Post-Corona-Zeiten weiter anhalten. Mehr als ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland soll demnach auch künftig von überall arbeiten können.

* Der Autor Peter Arbitter ist Leiter Portfolio- und Produktmanagement Geschäftskunden bei der Deutschen Telekom AG.

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