Application Performance von AppDynamics

Echtzeitanalyse von Transaktionen und Mikroservices

| Autor: Ulrike Ostler

Preise und ROI

Das Pricing der APM-Software setzt auf Subscription; dabei wird ein Vertrag in aller Regel auf 3 Jahre abgeschlossen. Ein Agent kostet im Schnitt 8.000 Euro. Allerdings verlängern 99 Prozent der Kunden den Vertrag. Vor der Einführung der Tools bietet AppDynamics ein „Business Value Assessment“ (BVA). Dieses bewertet das Anwendungspotential. Die Amortisationsdauer der APM-Tools von AppDynamics gibt das Unternehmen mit 6 bis 9 Monaten an.

Das Magische Quadrat von Gartner zu Application Performance Monitoring Suites: AppDynamics spielt vorne in der Liga.
Das Magische Quadrat von Gartner zu Application Performance Monitoring Suites: AppDynamics spielt vorne in der Liga. (Bild: Gartner)

Das Tool bietet ein automatisches Erkennen und Beibehalten von Geschäftstransaktionen mit der Möglichkeit zum Markieren und Nachverfolgen. Dabei werden Endbenutzer, Anwendungen, Middleware, wie ESBs, SOA, LDAP, und Datenbanken integriert und die zugrunde liegenden Infrastrukturen. Bei Anwendungsänderungen erlaubt das Tool eine dynamische Aktualisierung.

Per Drill-down können Admins und DevOps-Teams bis auf die Code-Ebene der Applikationen vordringen.
Per Drill-down können Admins und DevOps-Teams bis auf die Code-Ebene der Applikationen vordringen. (Bild: Appdynamics)

Die Darstellung zeigt das Beziehungsgeflecht auf. Geht der Anwender auf einer der neuralgischen Punkte, gibt es die Möglichkeit des Drill-down, so dass im drohenden Fehlerfall weitere Analysen und schnelles Handeln folgen können. Zudem setzt AppDynamics auf nicht nur benutzerfreundliche sondern auch rollenbezogene Ansichten für App-übergreifende Teams:

  • Ein Datenbankadministrator kann auf Daten zur Datenbanknutzung durch die Anwendungen, Datenbankdetails und Infrastrukturinformationen (Server, Speicher und Netzwerk) zugreifen, bei denen es sich um Parameter handelt, die sich auf die Datenbankleistung auswirken können. Das AppDynamics-Tool kann etwa direkt in SQL-Datenbanken hineinschauen - Ausnahme: Informix – und in die Anwendungen bis auf die Code-Ebene.
  • Im Anschluss an die Veröffentlichung einer Anwendung kann das DevOps-Team schnell Änderungen am Anwendungs- und Transaktionsfluss ermitteln und diese Leistungsproblemen zuordnen.

Dabei laufen die Agenten quasi mit der Transaktion mit; damit ist ein Verfolgen von einem bis zum anderen Ende möglich. Das Werkzeug „lernt“ zudem Obergrenzen, zum Beispiel die Leistungsgrenzen eines jeden Hypervisors. Entsprechend lassen sich automatisiert Skripte anstoßen, die etwa VMs skalieren, weitere Server zuschalten oder neue Container initiieren können.

Zumeist reichen wenige Clicks, um die Fehlerquelle zu finden, so AppDynamics.
Zumeist reichen wenige Clicks, um die Fehlerquelle zu finden, so AppDynamics. (Bild: Appdynamics)

Bislang war lediglich unsichtbar, was in Mainframes vor sich geht. Doch nun sind AppDynamics und Compuware eine Kooperation eingegangen. Mit Hilfe des Tools „Strobe“ lassen sich nun auch in AppDynamics Performance-Aussagen treffen, die den Mainframe betreffen.

Kooperationen kann AppDynamics auch mit OpenStack, Cloud Foundry, Azure und AWS vorweisen. HBO GO beispielsweise ist eine OpenStack-Implementierung.

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