Mehr Sicherheit, Performance und Administrationsfeatures

Dropbox präsentiert Partner und Papertools

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Dropbox optimiert die eigene Infrastruktur – und umgeht per Peering den störanfälligeren Datentransit über das offene Internet.
Dropbox optimiert die eigene Infrastruktur – und umgeht per Peering den störanfälligeren Datentransit über das offene Internet. (Bild: Dropbox)

Cloudspeicheranbieter Dropbox hat die eigene Plattform optimiert und verspricht nun mehr Transparenz und Kontrolle für Administratoren, weitere Steuerelemente für die Kollaborationslösung Paper sowie eine performantere Netzwerkinfrastruktur.

Dropbox hat die eigene Infrastruktur weiter optimiert und will die Daten von Unternehmensanwendern nun noch besser als bisher schützen. Zudem verspricht der Anbieter eine bis zu dreimal schnellere Synchronisationsleistung. Die jetzt vorgestellten Neuerungen fasst der Anbieter in folgenden drei Themenblöcken zusammen.

Administrationstools für Transparenz und zentralisierte Kontrolle

Im Rahmen seiner AdminX-Initiative hat der Anbieter weiter Werkzeuge für Business- und Enterprise-Kunden entwickelt. Die Dropbox-Verwaltungskonsole bietet Administratoren somit:

  • Netzwerkkontrolle zur Vorbeugung von Datenlecks: Mit dieser Dropbox Enterprise-Funktion können Administratoren die Verwendung nicht genehmigter, privater Dropbox-Konten über die Unternehmensnetzwerke blockieren und lediglich den Zugriff auf Unternehmenskonten zulassen. Die Funktion ist mit den Lösungen führender Web-Gateway-Anbieter wie Barracuda Networks, Skyhigh Networks und Symantec kompatibel.
  • Subdomain-Überprüfung zur Vereinfachung umfangreicher Bereitstellungen: Mit der für das erste Quartal 2017 angekündigter Funktion können Administratoren Dropbox nach Bedarf für bestimmte Gruppen bereitstellen und bestehende Konten in der Unternehmensdomain zusammenführen.
  • Gerätefreigabe zur Zugriffserweiterung mit verbesserter Sicherheit: Administratoren können nun die Anzahl synchronisierter Geräte beschränken und das Genehmigungsverfahren durch Verwaltungseinstellungen sowie eine benutzerdefinierte Nutzerausschlussliste individuell anpassen.
  • Leistungsstärkeres Audit-Protokoll vereinfacht die Berichterstellung und Audit-Aktivität: Administratoren können in wenigen Wochen direkt in der Dropbox Business-Verwaltungskonsole gezielte Untersuchungen der Nutzeraktivität durchführen. Dank neuer iterativer Steuerungen lassen sich über 350 verschiedene Nutzeraktivitäten nach Nutzer, Dateiname, Datum und Typ filtern – und Vorfälle bequem analysieren sowie beheben.

Steuerelemente für Dropbox Paper

Mit zentralen AdminX-Tools richtet sich der Anbieter zudem an Business- und Enterprise-Nutzer von Dropbox Paper – die aktuell als Beta verfügbare Kollaborationslösung unterstützt Teams dabei, gemeinsam Dokumente zu erstellen und freizugegeben. Folgende Features liefert Dropbox:

  • Freigabekontrolle durch eine teaminterne Freigabefunktion;
  • Überblick über Nutzeraktivitäten durch Hinzufügen von Paper-Ereignissen zum Dropbox-Audit-Protokoll;
  • Schutz von Unternehmensdaten dank neuer Paper-Funktionen, die es Administratoren ermöglichen, sich als Nutzer anzumelden, Nutzer zu löschen oder zu sperren, Konten zu übertragen und vieles mehr.

Erweiterte Netzwerkinfrastruktur

Eine erweiterte Netzwerkinfrastruktur soll schließlich den Verbindungsprozess beschleunigen und die Synchronisationsleistung um das Dreifache steigern. Im Detail verweist Dropbox auf nunmehr elf Points of Presence (PoPs), in Kalifornien, Washington, Texas, Virginia, New York, Großbritannien, den Niederlanden, Japan, Singapur, Hongkong – und Deutschland.

Zudem hat das Unternehmen für Partner und Kunden eine kostenlose, offene Peering-Richtlinie eingerichtet, über die sich Internetdienstanbieter weltweit für eine bessere Zuverlässigkeit und Performance mit dem Dropbox-Netz verbinden können. Weltweit beteiligen sich laut Dropbox mehr als 400 ISPs, darunter BT in England, Hetzner Online in Deutschland und Vocus Communications in Neuseeland.

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