Project Infinite und Metadaten-API

Dropbox Infinite entlastet Festplatten

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

In den vergangen zwei Jahren will Dropbox die Zahl europäischer Geschäftsnutzer vervierfacht haben.
In den vergangen zwei Jahren will Dropbox die Zahl europäischer Geschäftsnutzer vervierfacht haben. ( Dropbox/YouTube)

Mit Dropbox Infinite greifen Nutzer direkt auf Dateien in der Cloud zu – und sparen sich so Festplattenplatz. Über eine erweiterte Dateieigenschaften-API können Drittanbieter zudem auf benutzerdefinierte Metadaten zugreifen.

Das jetzt als Technologie-Vorschau vorgestellte Project Infinite könnte Anwender von Dropbox Business künftig noch ein wenig unabhängiger von lokalen Speichern machen. Werden Dropbox-Daten bislang lokal synchonisiert, greifen Nutzer mit Infinite erst bei Bedarf direkt auf Dateien in der Cloud zu.

Anwender können aber auch weiterhin ohne Netzzugang die Inhalte einer geschäftlichen Dropbox nutzen. Per Klick mit der rechten Maustaste werden ausgewählte Daten synchroniert. Das soll offenbar auch umgekehrt funktionieren: Benötigen Nutzer mehr freien Festplattenspeicher, werden sie lokale Daten voraussichtlich wieder löschen können.

Project Infinite soll zunächst mit Windows 7 und höher sowie OS X ab Version 10.9 funktionieren. Laut Anbieter habe man die Funktion bereits bei ausgewählten Kunden implementiert.

Neue API und mehr Geschäftsnutzer

Des Weiteren präsentiert Dropbox eine Dateieigenschaften-API. Mit der Schnittstelle können Tools von Drittanbietern benutzerdefinierte Metadaten hinzufügen, um neue Lösungen und Dienste zu entwickeln. Als Beispiele nennt Dropbox Anwendungen für Data Security, Data Loss Prevention, Datenmigration und Asset Management.

Flankierend gab Dropbox bekannt, dass auch immer mehr europäische Geschäftsnutzer auf den Cloudspeicher des Anbieters zugreifen. Demnach habe sich die Zahl von Businesskunden in den vergangenen zwei Jahren vervierfacht.

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