Studie des Bitkom Dieses Know-how ist in ITK-Firmen besonders begehrt

Redakteur: Katrin Hofmann

Welche Spezialisten werden in ITK-Betrieben gesucht? Für welche Anwendungsbereiche ist deren Knowhow gewünscht? Der Bitkom ist diesen Fragen in der Studie „Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte“ auf den Grund gegangen.

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ITK-Anwenderunternehmen haben etwas andere Prioritäten als die ITK-Anbieter bezüglich ihrer Suche nach speziellem IT-Wissen.
ITK-Anwenderunternehmen haben etwas andere Prioritäten als die ITK-Anbieter bezüglich ihrer Suche nach speziellem IT-Wissen.
(Bitkom)

Vor allem Software-Entwickler sind einer Studie des Bitkom zufolge in ITK-Betrieben derzeit besonders stark gefragt. 72 Prozent der vom Branchenverband hierzulande befragten ITK-Firmen sind nach eigener Aussage auf der Suche nach solchen Spezialisten. Mit deutlichem Abstand hierzu folgt der Bedarf an Anwendungsbetreuern/-Administratoren und Qualitätsmanagern/-Testern. Hier haben 31 Prozent beziehungsweise 25 Prozent gesagt, dass sie Interesse haben. „Etwas rückläufig“ sei dagegen, so der Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf, der Bestand an offenen Stellen für IT-Berater und Experten für Marketing und Vertrieb. Hier suchen jeweils 16 Prozent der ITK-Betriebe geeignetes Personal. Weniger begehrt, aber dennoch auch mit Jobchancen, sind Grafik- und Web-Designer, an denen sechs Prozent der ITK-Unternehmen Bedarf anmelden. Nach Projektmanagern sowie IT-Service-Managern suchen dagegen nur je vier Prozent der Befragten.

Dass trotzdem Software-Entwickler bei ihren Bemühungen, nach einem Jobverlust wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, scheitern können, erklärt Kempf unter anderem mit vielleicht fehlendem Know-how in stark nachgefragten Fachbereichen: „Bestimmtes, modernes Fach-Know-how ist gewünscht“. Dazu zählen unter anderem Cloud Computing und Social Media. 40 beziehungsweise 38 Prozent der ITK-Firmen wollen Softwareentwickler einstellen, die sich hier auskennen. Ebenfalls gefragt sind Kenntnisse über Webpräsenzen (29 Prozent der Nennungen), Betriebswirtschaftliche Anwendungen (27 Prozent), Apps und mobile Webseiten (22 Prozent), IT-Sicherheit (21 Prozent) und Qualitätssicherung (18 Prozent). Weniger begehrt, aber dennoch auch verlangt, wird Wissen in den Bereichen IT-Projektmanagement (zehn Prozent), Embedded Systems (fünf Prozent) und Spiele (vier Prozent).

Über die Studie

Für die Untersuchung wurden rund 1.500 Unternehmen in Deutschland befragt, davon 700 ITK-Anbieter sowie 830 Unternehmen anderer Branchen.

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