Automatisierte Services von Materna Die IT soll zur IT-Fabrik transformieren

Autor Elke Witmer-Goßner

IT-Umgebungen werden immer komplexer und damit wird es immer schwieriger, Veränderungen und Erweiterungen systematisch zu steuern und zu managen. Hierfür bietet der IT-Dienstleister Materna automatisierte Services an.

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Die IT soll agiler, effizienter, performanter und kostengünstiger werden. Ohne Automatisierung ist das aber kaum zu schaffen.
Die IT soll agiler, effizienter, performanter und kostengünstiger werden. Ohne Automatisierung ist das aber kaum zu schaffen.
(Bild: Mimi Potter, Fotolia)

Der entscheidende Gedanke, sagt Uwe Scariot von Materna, sei doch, welchen Herausforderungen sich Unternehmen heute stellen müssten. Sie stehen unter hohem Druck, ihre Agilität zu steigern. Das betreffe natürlich auch die IT-Abteilungen, die ebenso schneller, flexibler, effizienter, besser und agiler werden müssen und das bei hoher Quantität.

Hier helfe Cloud Computing ebenso wie standardisierte Mechanismen für IT-Services, beispielsweise in Form personalisierbarer Bereitstellungsportale. „Hier ist die Not am größten“, so Scariot. Vorrangiges Ziel muss daher sein, die Silos aufzubrechen und gegen die großen Widerstände in den einzelnen Service-Organisationen vorzugehen.

Zur Lösung dieser Aufgabe hat Materna den Begriff der IT-Fabrik geprägt. Seit dem Management-Wechsel Anfang vergangenen Jahres stellt sich das Familienunternehmen in sechs Geschäftsgruppen thematisch nach Produkten und Zielgruppen auf. Ein Teil davon ist die IT Factory, der Uwe Scariot als Executive Vice President und Mitglied der Geschäftsführung vorsteht. Hinter dieser Business-Line verbergen sich Beratungsleistungen und Services zu ITSM, Security und Monitoring, die helfen sollen klassische wie moderne, agile IT-Systeme einheitlich zu managen.

Diese standardisierten Services sollen Bestellungen der Anwender oder Incidents (Beschwerden) im Störungsfall automatisiert erkennen und beheben. Wie in einer Fabrik werden alle Services als Baukastensystem erstellt, in gleichbleibend hoher Qualität und Geschwindigkeit. Störungen werden innerhalb der IT-Fabrik automatisiert erkannt und behoben. Durch die Integration externer Cloud-Services, soll zudem Schatten-IT vermieden und gleichzeitig die IT-Kosten transparent gehalten werden.

Automatisierte Prozesse

Die IT-Fabrik macht es möglich, alle Veränderungen und Erweiterungen innerhalb der IT-Organisation systematisch und professionell zu steuern und zu managen Änderungen, unabhängig davon, ob sie von internen oder externen Providern erbracht werden. Ziel ist es, die Komplexität zu reduzieren. Materna analysiert hierfür die IT der Kunden anhand drei verschiedener Best-Practice-Prozesse: 1. Das Business stellt neue Anforderungen an die IT; 2. Endanwender lösen standardisierte Bestellungen aus; 3. Es kommt zu Störungen an bereits ausgelieferten IT-Services.

Materna durchleuchtet die IT-Organisation anhand standardisierter Analyse- und Architektur-Workshops und liefert priorisierte Handlungsempfehlungen für die Transformation. Bei Unternehmen, die sich beispielsweise bereits auf einen bestimmten Hersteller festgelegt haben, lässt sich parallel zum Transformationsprozess gemeinsam mit Materna in die Implementierung starten, da der Dienstleister die Technologien von BMC, Hewlett Packard Enterprise, IBM, Microsoft, ServiceNow sowie OpenStack und die gängigen Cloud-Anbieter unterstützt.

Neues Beratungspaket „Datacenter Transformation“

Zur CeBIT 2016 hat Materna das neue Beratungspaket „Datacenter Transformation“ vorgestellt, damit IT-Organisationen ihr Rechenzentrum hin zu einer IT-Fabrik transformieren können.

Das technologieunabhängige und modulare Beratungspaket „Datacenter Transformation“ von Materna ermöglicht die parallele Betrachtung und Analyse vorhandener IT-Strukturen.
Das technologieunabhängige und modulare Beratungspaket „Datacenter Transformation“ von Materna ermöglicht die parallele Betrachtung und Analyse vorhandener IT-Strukturen.
(Bild: Materna)

Schwerpunkte sind die Themen Prozess- und Organisationsberatung, Security (u.a. Compliance und Datenklassifizierung) und Architekturanalyse (z.B. IT4IT und TOGAF).

IT-Organisationen werden Cloud-Broker

Mit der Materna Cloud-Management-Plattform (MCMP) stellte IT-Dienstleister zudem eine technische Lösung für die Implementierung einer automatisierten IT-Fabrik vor. Diese kombiniert die Technologien von BMC und automate-it.cc zu einer homogenen Lösung, mit der Unternehmen die Cloud-Dienste verschiedener Anbieter einheitlich steuern können.

Damit steht ein vorkonfiguriertes Bundle aus dem BMC-Produkt Cloud Lifecycle Management, dem Automatisierungs-Stack von automate-it.cc sowie zahlreichen vorbereiteten Integrationen zu Drittanbietern und provisionierbaren Services zur Verfügung. Materna selbst agiert quasi als Cloud-Broker und bietet eine zentrale End-to-End-Lösung für Cloud-Dienste über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg an, mit der die IT den Endanwendern sehr schnell Services zur Verfügung stellen kann.

Multi-Provider-Management

Mit Lösungen für das Multi-Provider-Management lässt sich das Management verschiedener Dienstleister weitgehend automatisieren. Denn kaum eine IT-Organisation kommt mit einem einzigen Zulieferer für einen bestimmten Dienst aus. Mit der Anzahl der Dienstleister steigt jedoch nicht nur die Auswahl, sondern auch der Verwaltungsaufwand.

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Materna zeigte auf der diesjährigen CeBIT eine Lösung für das Multi-Provider-Management vor, die auf der Technologie des Software-as-a-Service-Anbieters ServiceNow basiert. Damit stehen Best-Practice-Prozesse für das Aufsetzen eines Multi-Provider-Servicekatalogs in IT-Service-Management-Umgebungen zur Verfügung. Gleichzeitig können Unternehmen die Umsetzung ihrer ServiceNow-Projekte beschleunigen.

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