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Die Wahl der richtigen Edition am Beispiel des Windows Server 2008 R2
Ungeachtet der Roadmap-Thematik sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass bei der Auswahl des richtigen Windows Server nicht nur die Version, sondern vielmehr auch die Edition von zentraler Bedeutung ist. So bietet Microsoft exemplarisch für den Server 2008 R2 drei Editionen an. Diese sind namentlich „Standard“, „Enterprise“ und „Datacenter“ und unterscheiden sich besonders hinsichtlich der eingeräumten Rechte in Bezug auf die Bereitstellung der VM-Instanzen:
Standard (1x Windows Server 2008 R2 Standard-Lizenz)
- Ein physisches Host-Betriebssystem (= ein OSE, Operating System Environment = eine Betriebssystem-Umgebung)
- Sowie bis zu eine VM-Instanz auf dem gleichen Host
Enterprise (1x Windows Server 2008 R2 Enterprise-Lizenz)
- Ein physisches Host-Betriebssystem (= ein OSE)
- Sowie bis zu vier VM-Instanzen (wahlweise Standard oder Enterprise) auf demselben Host
Datacenter (1x Windows Server 2008 R2 Datacenter-Lizenz)
- Lizenziert pro Prozessor
- Die Software ist nur für Server mit mindestens zwei Prozessoren verfügbar. Sie dürfen Instanzen der Serversoftware nur auf einem Server mit mindestens zwei Prozessoren ausführen.
- Ermöglicht unendlich viele Gäste auf demselben Host
Durchgeführte Projekte bei Kunden der Experton Group haben gezeigt, dass es insbesondere bei der richtigen Edition des Windows Servers schnell zu einer fehlerhaften Allokation kommt. IT-Verantwortliche sollten zwingend sensibel mit dieser Sachlage umgehen. Microsoft kann (unter Umständen) bei Volumenlizenzkunden aus den beschafften Mengen und BI (Business Intelligence) - Analysen Ableitungen treffen.
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