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Cloud Gaming

Deutsche Gamer kaufen lieber

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Cloud, was?

Dennoch sind Gamer in Deutschland noch nicht auf den Geschmack gekommen, wie die PwC-Befragung von 634 Spielern zeigt: Etwa ein Drittel haben noch nie etwas von Cloud Gaming gehört und 47 Prozent kennen nur den Begriff als solchen. Doch von den 17 Prozent, die bereits Erfahrungen damit haben, spielt die Hälfte mindestens einmal pro Woche Spiele aus der Cloud. Am liebsten werden dafür große Bildschirme genutzt wie die von Desktop-PCs (56 Prozent), Laptops (47 Prozent) und von Spielkonsolen (43 Prozent). Jeder vierte Cloud-Gamer spielt auch auf dem Smartphone, nur jeder fünfte nutzt dafür ein Tablet.

Eine unzureichende Internetgeschwindigkeit und die damit geminderte Qualität beim Spielen sind für 52 Prozent der Befragten Argumente, die gegen Cloud Computing sprechen; 51 Prozent fürchten um die Sicherheit ihrer Daten. Auch die Vorstellung, ein Spiel aus der Cloud nur zu mieten, ist vielen fremd, eine Flatrate mit einer Spieleauswahl fänden nur 36 Prozent attraktiv. „Es bleibt beim klassischen Kaufverhalten: Videospiele werden bevorzugt vor dem Kauf ausprobiert, der Besitz eines Spieles ist den meisten Kunden nach wie vor wichtig“, fasst Ballhaus zusammen. Aber auch Entwickler und Publisher erarbeiteten Streaming-Angebote nur zögerlich, die für alle Kanäle angeboten werden. Auch wenn Publisher und Hardware-Produzenten durchaus finanzielle Vorteile darin sehen, bestimmte Spiele exklusiv für einzelne Plattformen anzubieten.

Nichtsdestotrotz glauben vier von fünf Befragten, dass Cloud Gaming für Videospiele in naher Zukunft genauso selbstverständlich sein wird wie heute bereits Video- und Musikstreaming. Vorangetrieben wird diese Entwicklung durch vielversprechende Markteintritte wie das Cloud-Gaming-Netzwerk Nvidia Grid und die Kooperation von Samsung Smart TV mit dem niederländischen Cloud-Gaming-Anbieter Kalydo.

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