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Umfrage: Virtualisierung bei 59 Prozent der US-Unternehmen ein Thema Desktop-Virtualisierung wird in den USA zum großen IT-Trend

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

US-Amerikaner setzen verstärkt auf Desktop-Virtualisierung. Dies belegt eine im Mai von Matrix42 durchgeführte Umfrage unter 90 Teilnehmern der Konferenz Citrix Synergy 2011 in San Francisco. Demnach haben 59 Prozent der US-Unternehmen schon mit der Virtualisierung ihrer Desktops begonnen bzw. planen, innerhalb der nächsten sechs Monate damit zu starten.

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Treibende Faktoren der Initiativen für Desktop-Virtualisierungen in Unternehmen (es waren Mehrfachantworten möglich)
Treibende Faktoren der Initiativen für Desktop-Virtualisierungen in Unternehmen (es waren Mehrfachantworten möglich)
( Archiv: Vogel Business Media )

Laut Aussage der Befragten arbeiten erst fünf Prozent der Rechner auf virtueller Basis, geplant seien aber bis zum kommenden Jahr 20 Prozent. „Es sieht so aus, als ob die Unternehmen im Jahr 2011 endlich aufhören über das Thema Virtualisierung zu spekulieren und stattdessen beginnen, konkret zu investieren“, sagt Matrix42-CEO Herbert Uhl. „Allerdings lassen sich Desktops nicht so einfach per Knopfdruck virtualisieren. Deshalb ist das parallele Management physikalischer und virtueller Desktops erforderlich und genau das ist die langfristige Herausforderung, der sich die IT-Manager stellen müssen.“

Amerikaner sehen Sparpotenzial, Deutsche befürchten Zusatzkosten

Das sehen offensichtlich auch zahlreiche der befragten Amerikaner so: Nur vier Prozent gehen davon aus, dass ihr Unternehmen zukünftig komplett auf virtueller Basis arbeiten wird. 50 Prozent erwarten dagegen auf unbestimmte Zeit einen Mix aus physikalischen und virtuellen Rechnern. Mit dieser Einschätzung sind die Amerikaner deutlich skeptischer als ihre deutschen Kollegen, von denen nur 24 Prozent das Management der physikalischen und virtuellen Clients als große Herausforderung beurteilen. Laut einer Matrix42-Studie vom März 2011 machen sie sich vielmehr über den erforderlichen Zeitaufwand sowie die zusätzlichen Hard- und Softwarekosten Sorgen.

Anders in den USA: Hier ist die Überzeugung, durch die Desktop-Virtualisierung langfristig Kosten zu sparen das treibende Argument für die Umstellung. Immerhin 42 Prozent nennen Einsparungen als Virtualisierungsgrund, 33 Prozent der Amerikaner erhoffen sich mehr Flexibilität und Mobilität, 24 Prozent eine bessere Performance.

„Bring your own device“

Eine zusätzliche Herausforderung bei der Virtualisierung ist das amerikanische Prinzip „Bring your own device“: 24 Prozent der US-Unternehmen unterstützen es, wenn Mitarbeiter private Geräte wie Smartphones und Tablet-PCs beruflich nutzen. 38 Prozent ziehen sogar eine diesbezügliche Änderung ihrer Unternehmensrichtlinien in Erwägung. Dabei sind sich die Verantwortlichen durchaus bewusst, dass sie für eine sinnvolle Steuerung dieser Endgeräte ein modernes IT-Management-Tool benötigen. Konsequenterweise geben 70 Prozent der amerikanischen IT-Spezialisten an, dass sie sich eine zentrale Steuerungskonsole zur Verwaltung von physischen und virtuellen Desktops wünschen.

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