VDI-Modelle kurz erklärt

Desktop Virtualisierung: Welcher Ansatz passt für wen?

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Die kostengünstige Alternative

Falls Unternehmen die hohen Investitionskosten in eine zentrale Infrastruktur scheuen, kann diese Art der Bereitstellung genutzt werden, denn eine umfangreiche Zentralisierung ist nicht notwendig. Allerdings macht dies auch nur ein eingeschränktes zentrales Management der verschiedenen Clients möglich.

Und steht eine Migration ins Haus, zum Beispiel aktuell der Umstieg auf das Microsoft-Betriebssystem Windows 7, kann sich diese kosten- und zeitaufwendiger als bei einer Virtual Dynamic Infrastructure-Lösung (VDI) gestalten. Zudem ist der Ressourcenverbrauch auf der Endgeräteseite sehr hoch, wenn mehrere Client-Betriebssysteme auf einer Hardware laufen.

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Virtual Dynamic Infrastructure

VDI ermöglicht die Bereitstellung virtueller Clients im Rechenzentrum und bietet damit höchste Flexibilität für die Endnutzer. Der Zugriff auf die Clients erfolgt remote über das Netzwerk. Zur Ein- und Ausgabe können beliebige Endgeräte, wie beispielsweis auch das „Apple iPad“ oder das „Motorola Xoom“-Tablet genutzt werden.

Die virtuellen Clients werden den Endanwendern entweder individuell oder gruppenspezifisch zugewiesen. Hat ein Unternehmen eine hohe Anzahl an Homeoffice-Mitarbeitern, ist eine VDI-Lösung durchaus empfehlenswert. Denn in der Regel, dass die Daten nicht offline verfügbar sind, wird akzeptiert.

Zentralisierung bringt Sicherheit und Verfügbarkeit

Eine zentrale Infrastruktur, die eine Grundvoraussetzung für VDI ist, vereinfacht das Client-Management enorm, da die virtuellen Instanzen stets im Zugriff sind. Anwender profitieren von einer verbesserten Verfügbarkeit der IT-Services und auch davon, dass sie mit jedem beliebigen Gerät – sei es PC, Notebook oder Tablet-PC – auf ihre Daten und Anwendungen zugreifen können.

Auch der Datensicherheit kommt diese Zentralisierung aus zwei Gründen zugute: Zum einen verlassen die Daten das Rechenzentrum nicht mehr und zum anderen können hier zentrale Backup und ein Recovery-System genutzt werden.

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