Suchen

Neuer Algorithmus bringt Google-Ranking ins Wanken Der Panda ist wählerisch

| Autor / Redakteur: Jürgen Haekel / Elke Witmer-Goßner

Der Panda ist ein Sympathieträger und etwas wählerisch was seine Nahrung anbelangt. Wählerisch ist mit Sicherheit auch Googles Panda. Aber wohl genau deswegen nicht gerade ein Sympathieträger, vor allem unter SEO-Spezialisten. Denn während beim echten Panda bekannt ist, was er mag und was er nicht mag, ist das von Googles Panda kaum bekannt.

Firmen zum Thema

Content Farms, Affiliate-Links, aber auch zu viel Werbung auf Websites hat Googles Panda auf dem Kicker.
Content Farms, Affiliate-Links, aber auch zu viel Werbung auf Websites hat Googles Panda auf dem Kicker.

Deshalb überraschte es auch viele Websites, Online-Shops und Blogs, plötzlich von Googles Panda verschmäht zu werden und sich von einem Tag zum nächsten am Ende der Suchergebnisliste wieder zu finden.

Eine der natürlichsten Reaktionen des Menschen ist es, daraufhin erst einmal beleidigt zu sein und seinem Unmut Luft zu machen, indem man Google mit allerlei Vorwürfen überhäuft. Hat sich der erste Ärger gelegt, dann lohnt aber ein Blick auf die Kriterien, die Googles Panda walten lässt und die durchaus ein System erkennen lassen.

Natürlich hat sich Google bereits selbst erklärt, allerdings klingt das Statement eher, als wollte sich Google der Öffentlichkeit gegenüber rechtfertigen. Noch dazu ist die Google-Frageliste für den Website-Betreiber kaum hinreichend konkret, als dass er nun im Detail wüsste, was er ändern müsste, oder was ihn aus den Top-Ten geschmissen hat.

Genau diese Details sind es aber, die nicht nur für die Website-Betreiber, sondern auch für die Experten von Link-Assistant.Com entscheidend sind, um zu wissen, welche Backlinks die Software zukünftig suchen soll und was bei der Off-Page-Optimierung entscheidend ist. SEO-Tool-Anbieter Link-Assistant.Com konnte hier im Wesentlichen vier Kriterien ausmachen, die offenbar für den neuen Suchalgorithmus entscheidend sind:

Benutzerverhalten – Besucherzähler waren gestern

Wichtig sind zukünftig Besucher, die die Website besuchen und dort bleiben. Eine hohe Absprungrate von Usern, die fälschlich auf der Website gelandet sind oder nach dem Laden der Website gleich weitersuchten, waren in Zeiten, in denen Besucherzähler auf der Startseite noch üblich waren, durchaus gewollt; nun erreichen sie aber genau das Gegenteil. Hohe Verweildauer und eine niedrige Absprungrate sind jetzt die wichtigen Indikatoren für Google Panda. Wichtiger werden in diesem Zusammenhang auch Erwähnungen in Social-Media wie Tweets, Likes und natürlich „+1“-Bewertungen.

Werbung schmeckt dem Panda nicht

Viel Werbung und wenig Information sind keine guten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ranking. Auch Click-Through-Rates geben Google Aufschluss darüber, ob auf der Website überhaupt in erster Linie qualitativer Content zu erwarten ist oder nicht.

Thin Content macht auch nicht satt

Dass Thin Content bei Nutzern nicht gerade populär ist und dadurch auch die Absprungrate hochtreibt, ist nur ein Problem. Problematischer ist, dass Google nun selbst viel aktiver den Content untersucht. Duplikate, Copy-Paste und Machine-Translations hinterlassen keinen guten Eindruck mehr. Auch Fehler in Grammatik und Rechtschreibung werden nun stärker berücksichtigt.

Warum zu viele Backlinks aufstoßen und welche Konsequenzen aus Panda zu ziehen sind, lesen Sie auf der folgenden Seite.

(ID:30602050)