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Studie von RAAD Research Der Mittelstand eröffnet CRM-Software-Anbietern Potenzial

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Nur etwas mehr als jeder zweite Mittelständler in Deutschland setzt eine Software für das Customer Relationship Management ein. Auch, auf welche CRM-Lösungen zurückgegriffen wird und wofür diese genutzt werden, haben die Marktforscher von RAAD Research in einer Studie untersucht.

Vor allem im Vertrieb wird CRM-Software genutzt.
Vor allem im Vertrieb wird CRM-Software genutzt.

Nur etwas mehr als jeder zweite Mittelständler in Deutschland setzt eine softwarebasierte Lösung für das Customer Relationship Management (CRM) ein. Dies zeigt eine RAAD-Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Beratungshaus Maihiro durchgeführt wurde. Für die Untersuchung befragten die Analysten von RAAD rund 350 Fachverantwortliche aus den Bereichen IT, Marketing und Vertrieb. Demnach nutzen 54 Prozent der Unternehmen ab 200 bis über 5.000 Mitarbeiter CRM.

Für was CRM genutzt wird

Ein ganzheitlicher Ansatz – der den Kunden in das Zentrum der Unternehmensprozesse stellt – ist dabei häufig noch nicht umgesetzt, so die Autoren der Studie. Meist konzentrieren sich die eingesetzten CRM-Systeme auf den Vertrieb. 86 Prozent der Firmen nutzen die Lösungen in diesem Bereich. Für Service und Marketing werden die Systeme etwas seltener – in 67 beziehungsweise 68 Prozent der Betriebe – eingesetzt. In allen Bereichen finde sich ein Bedarf für eine Ausweitung der Funktionen, so dass auch hier weiterhin von einem Ausbau der Software-Lösungen ausgegangen werden könne, prognostizieren die Analysten.

Standardsoftware dominiert

In der Regel setzen die Mittelständler eine Standardsoftware ein, die nur noch an die unternehmensspezifischen Bedürfnisse angepasst wird (44 Prozent). Jedes zehnte Unternehmen greift auf eine Eigenentwicklung zurück, die unterschiedlich komplex ausfallen kann.

Über zehn Prozent der Unternehmen investieren in CRM-Software. Auch mittelfristig beschäftigt das Thema die Firmen. „Laut unserer Befragung planen acht Prozent den Einstieg in den CRM-Bereich. Das heißt, dass in diesen Konzernen aktuell noch keine Lösungen eingesetzt werden, die Einführung aber auf der Agenda steht“, so Dr. Cristian Wieland, Head of Analytics bei RAAD Research. Vier Prozent investieren in Ausbau, Modernisierung oder Austausch einer bereits bestehenden CRM-Software.

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