Suchen

On-Demand-Plattform Hosted Meter Solution homes für kleine Energieversorger Datamatics und Ingres schaffen Cloud für Smart Meter Management

| Redakteur: M.A. Dirk Srocke

IT-Anbieter Datamatics Global Services hat einen Cloud-Service für Energieversorger vorgestellt. Als Teil der Meter2Cash-Lösung überwacht die Plattform „Hosted Meter Solution homes“ intelligente Gas- und Stromzähler. Die auf der Datenbank Ingres VectorWise fußende Cloud richtet sich an Stadtwerke und kleinere Energiedienstleister.

Firma zum Thema

Ingres VectorWise sorgt für ausreichend rasche Zugriffe auf vernetzte Energiezähler.
Ingres VectorWise sorgt für ausreichend rasche Zugriffe auf vernetzte Energiezähler.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im aktuellen Energiewirtschaftsgesetz wünscht sich der Gesetzgeber von Netzbetreibern den Einsatz von Messgeräten, „die dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln.“ Die von derartigen „Smart Meter“-Systemen generierten Daten können Energiedienstleister jetzt mit einer Cloud-Plattform aufbereiten.

Die von Datamatics vorgestellte „Hosted Meter Solution homes Plattform“ ist Teil der Meter2Cash-Lösung und soll alle typischen Aufgabenstellungen abdecken, die sich durch den Einsatz intelligenter Energiezähler ergeben. Besonderes Augenmerk gilt dabei der gestiegenen Datenmenge: Im 15-Minuten-Takt abgelesene Smart Meter aggregieren 35.000mal so viele Daten, wie traditionelle Installationen.

Für die Auswertung der Informationen setzt Datamatics auf die analytische Datenbanklösung Ingres VectorWise. Bei SQL-Benchmarks mit „herkömmlicher Hardware mit Minimalst-Konfiguration“ habe die Lösung problemlos sieben Millionen Einheiten alle 15 Minuten ablesen können – bei einer ausgeglichenen Lastverteilung entspräche das knapp 8.000 Zugriffen pro Sekunde.

Als Cloud-Lösung soll „Hosted Meter Solution homes“ vor allem die Abrechnung bei kleineren Versorgern übernehmen, darunter kommunale Stadtwerke, die sich Kosten für den Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur sparen wollen. Spätestens ab 10.000 Zählern rechne sich jedoch ein Betrieb auf eigener Hardware.

(ID:2052249)