Abrechnung von Cloud-Services

Das richtige Billing für Cloud-Provider

| Autor / Redakteur: Oliver Schonschek / Elke Witmer-Goßner

Cloud-Billing klingt einfach, ist es aber nicht. Die Abrechnungslösung muss individuell für den Provider passen, der hohe Aufwand bei der Suche rentiert sich aber.
Cloud-Billing klingt einfach, ist es aber nicht. Die Abrechnungslösung muss individuell für den Provider passen, der hohe Aufwand bei der Suche rentiert sich aber. (Bild: Phloxii, Fotolia)

Cloud-Anwender wünschen sich eine nutzungsabhängige Abrechnung und flexible Preismodelle. Cloud-Service-Provider brauchen passende Billing-Lösungen, die gleichzeitig ihr Business richtig abbilden.

Einer der wesentlichen Vorteile von Cloud Computing ist bekanntlich die transparente und flexible Kostenstruktur. Bezahlt wird einfach das, was an Cloud-Ressourcen verbraucht wurde, so die Idee. Die Realität der Preismodelle für Clouds sieht leider anders aus. Studien wie „The Cloud Pricing Codex“ von 451 Research zeigen, wie vielfältig das Abrechnen und Bezahlen von Cloud-Ressourcen in Wirklichkeit ist. So ist es nicht verwunderlich, dass sich nicht nur Cloud-Nutzer, sondern auch Cloud-Anbieter ein möglichst flexibles Billing wünschen, wie dies zum Beispiel die Untersuchung „Platform-as-a-Service: Zukunft der deutschen Softwareindustrie?“ von Crisp Research zeigt.

Große Nachfrage

Der MarketsandMarkets-Bericht „Cloud Billing Market“ bescheinigt Billing-Lösungen eine hohe Nachfrage. Für 2018 werden weltweit Umsätze von 9,58 Milliarden US-Dollar im Bereich Cloud-Billing erwartet, der sich aus Billing-Lösungen für die Cloud, aber auch aus der Cloud zusammensetzt. In 2013 lag der weltweite Umsatz im Bereich Cloud-Billing noch bei 2,4 Milliarden US-Dollar. Einen so spannenden, wachstumsstarken Markt bearbeiten natürlich eine Vielzahl von Anbietern, darunter Amazon DevPay für AWS-Anbieter, CloudAbility, Cloud Cruiser, Comarch Convergent Billing, Flexiant Cloud Orchestrator, MetraNet for Cloud, Orbitera Cloud Channel Manager, Oracle Billing and Revenue Management (BRM), Velvica, das Billing im Windows Azure Marketplace und Zuora.

Es stellt sich die Frage, worauf man bei der Auswahl der Billing-Lösung achten sollten, damit man sein Geschäft als Cloud-Provider unterstützen und die Wünsche der eigenen Cloud-Kunden erfüllen kann. Auch Unternehmen, die die Cloud-Nutzung intern verrechnen und einzelnen Bereichen und Abteilungen zuordnen wollen, haben einen ähnlichen Bedarf, den es zu erfüllen gilt.

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