Suchen

Chefsache 2013 Comparex erwartet schärferen Wettbewerb in einem schrumpfenden Markt

Autor / Redakteur: Das Interview führte Michael Hase / Harry Jacob

Achim Herber, General Manager Comparex Deutschland, sieht die Abgrenzung zur Konkurrenz durch Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen (Unique Selling Points, USP) als eines der Hauptthemen für das Jahr 2013.

Firmen zum Thema

Achim Herber, General Manager Comparex Deutschland
Achim Herber, General Manager Comparex Deutschland
(Bild: Comparex)

Welche Trends und Entwicklungen erwarten Sie in Ihrem Marktsegment im Jahr 2013?

Herber: Ich gehe davon aus, dass der Markt auch 2013 kontinuierlich wachsen wird, allerdings nur in wenigen Kundensegmenten. „Me too“-Anbieter schauen harten Zeiten entgegen, denn hier sind Lösungen mit USP gefragt. „Nice to have“ ist schon lange out. Zudem werden wir es weiterhin mit einem schärferen Wettbewerb durch fortschreitende Konsolidierung im ITK-Markt zu tun haben.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen auf diese Situation ein?

Herber: Die Integration von Datalog in Comparex wird zum Jahreswechsel 2012/13 vollzogen sein und wir können die Stärken vereint bei den Kunden adressieren. Ein Augenmerk wird dabei auf der Sicherstellung der nötigen Vertriebsagilität liegen. Auch gilt es, die Investitionen auf USP-Generierung auszurichten und nicht auf die Verbreiterung eines allumfassenden, geglätteten Angebots. Dadurch steigen die Anforderungen an die Weiterbildung der Mitarbeiter. Als Unternehmen stehen wir vor der Aufgabe, diese Entwicklung zu begleiten.

Was wünschen Sie sich – privat und/oder beruflich – vom neuen Jahr?

Herber: Unsere Alltagshektik – oft verwechselt mit Produktivität – steigt mit rasanter Geschwindigkeit. Mein Wunsch ist es, uns hierbei den Blick auf die wichtigen Themen zu ermöglichen.

(ID:37394480)