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Microsoft-Produkte im Fokus Cloudpartner bietet als Startup White-Label-Services für die Wolke

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Gerade wurde in Berlin der Cloud-Anbieter Cloudpartner.de gegründet. Das Startup hat sehr ambitionierte Ziele, denn es will die Services rund um die Cloud revolutionieren.

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Die Gründer von Cloudpartner.de (v.l.): Tim Schütte, Julien Ardisson, Markus Kempkes, Ivo Slavov
Die Gründer von Cloudpartner.de (v.l.): Tim Schütte, Julien Ardisson, Markus Kempkes, Ivo Slavov
(Bild: Cloudpartner.de)

Mit Cloudpartner.de gibt es einen neuen Player auf dem Wolken-Markt. Das Berliner Startup bietet individuell skalierbare Lösungen rund um Microsoft-Produkte an. „Wir werden nicht Cloud Computing an sich, wohl aber den Service rundherum revolutionieren“, betont Marketing- und Vertriebsleiter Tim Schütte.

Um den in Deutschland wichtigen Kontakt zwischen IT-Dienstleister und Kunde nicht zu gefährden, hält sich Cloudpartner.de als White-Label-Anbieter im Hintergrund. Der Fokus des Gründerteams um CEO Markus Kempkes liegt neben den Microsoft-Standardprodukten auf der physischen Datenhaltung in Deutschland gemäß ISO 27001.

Deutsche Lösung

Laut den Firmengründern sei die Datensicherheit einer der Hauptgründe, warum sich Unternehmen in Deutschland vor der Cloud scheuen. Dabei bietet sie Mittelständlern nicht nur enorme Kostenvorteile, sondern das Potenzial, dynamische IT-Lösungen zu nutzen, die ansonsten nur größeren Unternehmen vorbehalten seien. „Die deutschen IT-Dienstleister dürfen die Cloud nicht an sich vorbeiziehen lassen und ihre Kunden massenhaft an die amerikanischen Anbieter verlieren“, warnt Schütte. „Auch wir nutzen Microsoft-Technologien aus den USA. Aber wir geben diese in die Hände der deutschen IT-Häuser, um die Dominanz und den Ausverkauf gegenüber den amerikanischen Cloud-Anbietern wie Amazon und Google zu brechen.“

Den Partnern von Cloudpartner.de stehen je nach Bedarf verschiedene Service-Level zur Auswahl, angefangen von der reinen Infrastruktur (IaaS) über Plattformen (PaaS) bis hin zu kompletten Software-Lösungen (SaaS). Darüber hinaus bietet das Startup flexible Support-Konzepte, um Systemhäusern zu ermöglichen, ihre Kunden umfassend zu betreuen.

Hierzu gehört beispielsweise ein flexibel gestalteter 24x7-Support, aber auch Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten und der Abfederung von Lastspitzen. Auf diese Weise können IT-Dienstleistungen den Kundenbedürfnissen entsprechend zusammengestellt, flexibel genutzt und IT-Kosten optimiert werden.

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